Edge IoT statt Cloud-Last
Edge IoT pragmatisch: Vom Datenpunkt zur fertigen Lösung
Hohe Komplexität, lange Umsetzungszeiten, unklare Architektur: IoT-Projekte stranden oft am Aufwand. BE.services zeigt am 17. Juni 2026 in Heilbronn einen Edge-first-Ansatz und lässt Teilnehmende ihre IoT-Lösung mit der COLIGO Plattform selbst bauen.
Edge IoT Projekte lassen sich im Handumdrehen umsetzen, ohne komplexe IT-Infrastruktur, lange Entwicklungszeiten oder tiefgehende Data-Science-Kenntnisse.
BE.services GmbH
IoT-Projekte scheitern selten an fehlender Technologie – sie scheitern am Aufwand. Hohe Komplexität, lange Umsetzungszeiten und unklare Architekturentscheidungen sorgen dafür, dass viele Initiativen ihren versprochenen Mehrwert nie erreichen. Die BE.services GmbH stellt diesem Befund einen pragmatischen Gegenentwurf gegenüber: Edge first. Im Workshop „Edge als Kern der Digitalisierungsstrategie" am 17. Juni 2026 im WTZ-Tagungszentrum Heilbronn erleben Teilnehmende, wie Edge IoT und KI eine flexible, kostengünstige und einfach umsetzbare Alternative zur Cloud bilden – und wie sich die Cloud gezielt dort einbinden lässt, wo sie tatsächlich Nutzen stiftet.
Edge first – Cloud, wo sie wirklich hilft
Im theoretischen Teil führen die Workshopleiter strukturiert in die Grundlagen von Edge und Cloud im IoT-Umfeld ein. Vor- und Nachteile beider Ansätze werden gegenübergestellt, ergänzt durch einen Vergleich anhand realer Anwendungsfälle: Wie unterscheiden sich Datenfluss, Latenz und Betrieb, wenn IoT-Systeme lokal am Edge oder in der Cloud umgesetzt werden? Ergänzend gibt der Workshop einen Überblick über wirtschaftliche und technische Aspekte – Kosten, Latenz, Datensicherheit, Skalierbarkeit – und zeigt, wie Edge-Lösungen Kosten senken, Latenzen minimieren und die Datensicherheit erhöhen können. Best Practices und Hinweise auf typische Stolperfallen runden die theoretische Grundlage ab.
Hands-on mit der COLIGO Plattform
Der praktische Teil verlagert das Geschehen vollständig an die Tastatur der Teilnehmenden. An der COLIGO Plattform setzt jeder eigenständig ein IoT-Projekt um – mit allen Schritten, die in der Praxis zählen: Anbindung von Maschinendaten über OPC UA als Standard für sichere und zuverlässige Datenintegration; Erstellung von Dashboards für die übersichtliche Visualisierung der gesammelten Daten; Konfiguration und Nutzung von KI-basierten Analysen ohne Programmierung, mit denen Anomalien und Trends automatisch erkannt werden; Verwendung von Kameradaten in IoT-Projekten, etwa für Qualitätskontrolle oder Überwachung, wobei Bilddaten direkt am Edge verarbeitet werden; Echtzeit-Datenverarbeitung lokal am Edge, was Latenzzeiten drastisch reduziert; sowie die optionale Weitergabe ausgewählter Daten an Cloud- oder Bestandssysteme für die nahtlose Integration in vorhandene IT-Landschaften.
Use Cases mit klarem Wertbeitrag
Den Abschluss bildet die Diskussion typischer Anwendungsszenarien, in denen Edge IoT konkrete Mehrwerte liefert: Predictive Maintenance, Anomalieerkennung und Qualitätssicherung. Damit schließt sich der Bogen vom Grundkonzept über die eigenständige Umsetzung bis zur strategischen Einordnung im eigenen Unternehmen.
Sofort einsetzbares Ergebnis
Das Versprechen des Workshops ist konkret: Edge IoT Projekte lassen sich im Handumdrehen umsetzen, ohne komplexe IT-Infrastruktur, lange Entwicklungszeiten oder tiefgehende Data-Science-Kenntnisse. Die Teilnehmenden verstehen die Grundlagen moderner IoT-Architekturen, lernen die sinnvolle Kombination von Edge- und Cloud-Technologien kennen und gehen mit einer sofort einsetzbaren Lösung sowie einem klaren Plan zur Weiternutzung im eigenen Unternehmen aus dem Tag. Das schafft die Grundlage, um eigene IoT-Initiativen schnell zu starten, bestehende Maschinen zu digitalisieren und datenbasierte Mehrwerte sowohl im Neu- als auch im Bestandsgeschäft zu realisieren.
Adressaten: Verantwortliche für Digitalisierung in der Industrie
Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte aus Industrie, Maschinenbau und Produktion, die Verantwortung für Digitalisierung, Datennutzung oder die Umsetzung von IoT-Projekten tragen. Konkret profitieren Instandhaltungsleiter und Techniker, die Maschinendaten effizient nutzen und Anwendungsfälle wie Zustandsüberwachung oder Predictive Maintenance umsetzen möchten; Digitalisierungs- und IoT-Verantwortliche auf der Suche nach pragmatischen Lösungen für die sinnvolle Kombination von Edge und Cloud; Ingenieure und Automatisierungstechniker mit Interesse an modernen IoT-Architekturen, OPC UA und Echtzeit-Datenverarbeitung am Edge; sowie Fach- und Führungskräfte aus Produktion und IT, die bestehende Anlagen ohne großen Aufwand digitalisieren und ihre Daten für Optimierung und Transparenz nutzbar machen wollen.
Wer IoT-Projekte nicht länger an Komplexität und Cloud-Abhängigkeit scheitern lassen will, verlässt Heilbronn mit einer lauffähigen Lösung, einem klaren Plan – und dem Edge-Wissen, um beides im eigenen Unternehmen zum Skalieren zu bringen.
Mehr Informationen und Anmeldung unter: https://coligo.automatisierungstreff.com