Ohne Code, ohne Cloud: Maschinen digitalisieren leicht gemacht
Maschinen digitalisieren ohne Programmierung, ohne Cloud, ohne IT-Stress: in.hub macht es am 17. Juni 2026 in Heilbronn vor. Die Teilnehmenden bauen ihre eigene Lösung – und nehmen Hardware sowie App anschließend mit ins eigene Unternehmen.
Der Workshop von in.hub verzichtet auf langwierige Theorie und stellt das eigene Tun in den Mittelpunkt.
in.hub GmbH
Wer Maschinen digitalisieren will, stößt schnell auf die gleiche Hürde: IT-Komplexität. Cloud-Architekturen, Programmierkenntnisse, Server-Infrastruktur, Datenschutzfragen – die Liste der scheinbaren Voraussetzungen ist lang. Die in.hub GmbH stellt diesem Ansatz einen radikal pragmatischen Gegenentwurf gegenüber: ohne Code, ohne Cloud, ohne Stress. Im gleichnamigen Workshop am 17. Juni 2026 von 10:00 bis 17:00 Uhr im WTZ-Tagungszentrum Heilbronn erleben Fach- und Führungskräfte aus dem Maschinen- und Anlagenbau, wie ihre Anlagen schnell und unkompliziert in die digitale Zukunft gelangen – inklusive eines greifbaren Ergebnisses, das sie am Ende des Tages mit in ihr Unternehmen nehmen.
Praxis statt PowerPoint
Der Workshop verzichtet auf langwierige Theorie und stellt das eigene Tun in den Mittelpunkt. Jeder Teilnehmer setzt seine digitale Lösung live vor Ort selbst um – ohne IT-Vorkenntnisse. Vermittelt wird, wie sich Sensorik integrieren, Energiedaten erfassen, Datenübertragung mit OPC UA und MQTT realisieren sowie Condition- und Energy-Monitoring, OEE-Auswertungen und Dashboards umsetzen lassen. Der Hands-on-Ansatz sorgt dafür, dass die entwickelten Lösungen unmittelbar ins eigene Unternehmen übertragen werden können.
Fünf inhaltliche Stationen
Der Tag gliedert sich in fünf klar umrissene Themenblöcke. Den Auftakt bildet die Einführung und das Produkt-Setup mit einem Überblick über die Gateways HUB-GM200, HUB-EN200, HUB-VM102 sowie siineos® samt Einrichtung und ersten Schritten. Es folgt die Sensor- und IO-Link-Integration: Wie binde ich verschiedene Sensoren analog, digital, über Modbus oder IO-Link an, und wie verbinde ich diese mit einer Steuerung? Der dritte Block widmet sich dem Energy-Monitoring und der Auswertung – inklusive Echtzeit-Erfassung von Energiedaten, direkter Speicherung in die integrierte Datenbank sowie Dashboarding in Grafana und Analyse unmittelbar an der Maschine oder remote. Im vierten Schritt geht es um OPC UA und MQTT als Werkzeuge für die Datenübertragung ohne große IT-Infrastruktur und die einfache Kommunikation zwischen OT und IT. Den Abschluss bildet die App-Integration und ihre Mehrwerte: neue Geschäftsmodelle durch digitale Services wie MaDoW, die Nutzung eines Alarmmoduls mit SMS, Mail und Webhook sowie das smarte Nachrüsten von Bestandsanlagen.
Ergebnisorientierte Zielsetzung
Die Zielsetzung ist konkret und unmissverständlich: Maschinen und Anlagen lassen sich im Handumdrehen digitalisieren – ohne Programmierkenntnisse, ohne Server, ohne Cloud. Die Teilnehmenden lernen den Einsatz von Sensorik und IO-Link, Energy-Monitoring, OPC UA und MQTT kennen und setzen praxisnahe Lösungen direkt vor Ort um. Mit modularen Tools, die auch ohne IT-Know-how bedienbar sind, entstehen Condition- und Energy-Monitoring sowie Dashboards und OEE-Auswertungen. Hinzu kommen Einblicke in Predictive Maintenance und Remote Access. Besonders bemerkenswert ist die Take-away-Logik: Die im Workshop entwickelte Lösung – Hardware und App inklusive – wandert anschließend in das Unternehmen der Teilnehmenden. Damit entstehen die Voraussetzungen, mit den eigenen Maschinen digitale Geschäftsmodelle aufzubauen und Kunden neue Services anzubieten – sowohl im Neugeschäft als auch im Bestandsgeschäft mit Altanlagen.
Adressaten: vom Techniker bis zum Business Developer
Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte aus dem Maschinen- und Anlagenbau, die Verantwortung für Digitalisierung, Instandhaltung oder Prozessoptimierung tragen. Dazu zählen Instandhaltungsleiter und Techniker, die Zustandsüberwachung und Predictive Maintenance in ihre Maschinen integrieren möchten; Digitalisierungs- und Prozessverantwortliche auf der Suche nach Lösungen zur Modernisierung von Anlagen; Ingenieure und Techniker, die praxisnahe Einblicke in IO-Link, OPC UA, MQTT und Condition-Monitoring gewinnen wollen; sowie Businessunit-Leiter und Business Developer, die digitale Geschäftsmodelle im Maschinen- und Anlagenbau suchen und sie anhand konkreter Lösungen erleben möchten.
Wer Maschinen digitalisieren will, ohne sich vorher durch IT-Projekte zu kämpfen, geht in Heilbronn nicht mit guten Vorsätzen, sondern mit einer fertigen Lösung samt Hardware und App nach Hause – bereit für den nächsten Schritt im eigenen Unternehmen.
Mehr Informationen und Anmeldung unter: https://inhub.automatisierungstreff.com