Simulation vor Hardware

Von der Simulation zur perfekten mechatronischen Lösung

Robotik, flexible Transport- und Planar-Systeme entfalten ihr Potenzial erst im Zusammenspiel und genau dort entstehen die teuersten Fehler. Im B&R-Workshop am 16.06.2026 in Heilbronn entstehen Lösungen virtuell, lange bevor Hardware ins Spiel kommt.

Behandelt werden im Workshop die Grundlagen mechatronischer Systeme – Robotik, flexible Transportsysteme und Planar-Systeme – sowie deren komplexe Wechselwirkungen in modernen Fertigungsumgebungen.
Behandelt werden im Workshop die Grundlagen mechatronischer Systeme – Robotik, flexible Transportsysteme und Planar-Systeme – sowie deren komplexe Wechselwirkungen in modernen Fertigungsumgebungen.

Wer mechatronische Systeme plant, kennt die Stolperfallen: Präzisions- und Koordinationsprobleme, suboptimale Taktzeiten, kostspielige Nachbesserungen. Robotik, flexible Transportsysteme und Planar-Systeme entfalten ihren Wert erst im präzisen Zusammenspiel – und genau an dieser Schnittstelle entstehen die teuersten Fehler. Die B&R Industrie Elektronik GmbH stellt auf dem Automatisierungstreff 2026 einen Lösungsweg in den Mittelpunkt, der diese Risiken verlagert: in die virtuelle Welt. Im Workshop „Mechatronische Technologien: Von der Simulation zur perfekten Automatisierung" am 16. Juni 2026 im WTZ-Tagungszentrum Heilbronn bauen Teilnehmende automatisierte Lösungen direkt im Simulationstool auf, erkennen Kollisionen, optimieren Taktzeiten und validieren den Maschinen-Output – virtuell, präzise und lange bevor Hardware ins Spiel kommt.

Theorie mit klarem Anwendungsbezug

Im theoretischen Teil erschließt der Workshop die Welt automatisierter und intelligenter Produktionssysteme. Behandelt werden die Grundlagen mechatronischer Systeme – Robotik, flexible Transportsysteme und Planar-Systeme – sowie deren komplexe Wechselwirkungen in modernen Fertigungsumgebungen. Analysiert werden die kritischen Herausforderungen beim Einsatz dieser Technologien: Präzisions- und Koordinationsprobleme, Taktzeitenoptimierung und die hohen Kosten fehlerhafter Implementierungen. Die Schlussfolgerung ist deutlich: Wer mechatronische Systeme ohne vorherige Simulation plant, riskiert unnötige Investitionen, kostspielige Nachbesserungen und verlorene Zeit.

Vier konkrete Hebel der Simulation

Der wirtschaftliche Nutzen wird entlang von vier Stellschrauben greifbar gemacht. Erstens „Shorter TTM": Entwicklungs- und Testphasen werden durch beschleunigtes virtuelles Prototyping signifikant verkürzt. Zweitens „Better ROI": Entwicklungskosten sinken spürbar durch die reduzierte Abhängigkeit von kostspieligem und zeitaufwändigem physikalischem Prototypenbau. Drittens „Higher OEE": Änderungen und Updates können live getestet, Konfigurationen vorgenommen werden, ohne die Maschine anzuhalten. Viertens „Easy Maintenance": Fehlersuche, Reparatur und Wartung werden durch die virtuelle Umgebung vereinfacht – ganz ohne zusätzliches Training.

Praxis am Tool

Im praktischen Teil entwickeln die Teilnehmenden eigenständig automatisierte Lösungen mit Simulationstools. Sie prüfen Anforderungen und Spezifikationen virtuell, erkennen Kollisionen und Steuerungskonflikte vor dem Aufbau, schätzen den Maschinen-Output ab und validieren ihn, optimieren Taktzeiten und übertragen schließlich die simulierten Ergebnisse auf reale Hardware. Damit deckt der Workshop den vollständigen Bogen ab – von der ersten Anforderungsprüfung bis zum Hardware-Transfer.

Zielsetzung: fundierte Entscheidungen ohne Hardwareinvestition

Der Workshop vermittelt ein fundiertes Verständnis moderner mechatronischer Systeme und deren gezielten Einsatz durch Simulation. Im Zentrum stehen die entscheidenden Vorteile virtueller Planung: Anforderungen vollständig prüfen, Maschinenprozesse präzise abschätzen und Fehler erkennen – ohne eine einzige Hardwareinvestition zu tätigen. Die Kombination aus Theorie und Praxis soll die Teilnehmenden befähigen, Simulationstechnologien sicher einzusetzen und fundierte Investitionsentscheidungen für eigene Maschinen und Anlagen zu treffen.

Der Workshop spricht alle an, die an der effizienten Planung und Umsetzung mechatronischer Automatisierungslösungen interessiert sind. Er ist ideal für Einsteiger ohne umfassende Vorerfahrung, die ein grundlegendes Verständnis moderner Simulationstechnologien erlangen möchten. Gleichzeitig bietet er Fachleuten mit Vorkenntnissen eine wertvolle Gelegenheit, ihre Expertise in der virtuellen Validierung zu vertiefen und praxisnahe Erfahrungen im Umgang mit realen Projektszenarien zu sammeln. Besonders geeignet ist der Workshop für Projektmanager, Entwickler, Konstrukteure und Softwareentwickler, die sich mit der Planung, Entwicklung und Implementierung automatisierter Systeme befassen. Sie lernen, wie Simulationstechnologien die Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen optimieren, Entwicklungszyklen verkürzen und fundierte Entscheidungen bei der Umsetzung mechatronischer Projekte ermöglichen.

Mehr Informationen und Anmeldung unter: https://br.automatisierungstreff.com