Soll einen zusätzlichen Job als Feuerlöschflugzeug bekommen: Der Militärtransporter A400M von Airbus.

Soll einen zusätzlichen Job als Feuerlöschflugzeug bekommen: Der Militärtransporter A400M von Airbus. (Bild: Airbus)

A400M wird zum "Wasserflugzeug"

Der anfangs von vielen technischen Problemen geplagte europäische Militärtransporter A400M ist nun seit 2013 im regulären Flugbetrieb und hat sich in vielen Rollen bewährt - nun soll eine weitere Nutzung dazukommen: die als Löschflugzeug. Hersteller Airbus hat dazu ein Roll-on/Roll-off-Modul entwickelt, das bei Bedarf einfach in den Frachtraum der A400M gerollt werden kann.  Der enthaltene Tank für Wasser oder andere Löschflüssigkeiten fasst 20.000 Liter und kann mit Hochdruckpumpen innerhalb von 10 Minuten wieder befüllt werden. Anders als reguläre Löschflugzeuge, die entweder auf ein ruhendes Gewässer oder lange Runways angewiesen sind, kann die A400M auch relativ kurze, unbefestigte Pisten für Start und Landung nutzen.

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Der schwebende Wasserpark

Sieht aus wie ein UFO, ist aber der "AquaDome" des weltgrößten Kreuzfahrtschiffes "Icon of the Seas"
Sieht aus wie ein UFO, ist aber der "AquaDome" des weltgrößten Kreuzfahrtschiffes "Icon of the Seas" (Bild: Youtube / Royal Carribean)

Die Icon of the Seas ist mit 365 Metern Länge das größte Kreuzfahrtschiff der Welt - und gespickt mit technischen Wunderwerken. Eines davon ist der AquaDome, eine 363 Tonnen schwere Kuppel aus Stahl und Glas, unter der sich auf dem Schiff eine Showbühne mit 17 Meter hohem Wasserfall sowie Restaurants und Bars mit Panorama-Blick. Um die Kuppel, die außerhalb des Schiffes gebaut wurde, auf die Icon zu bekommen, musste sie an eine selbst mehr als 150 Tonnen schwere Gitterkonstruktion gehängt werden, die wiederum mit einem riesigen Kran verbunden war. Das Bild zeigt den Aquadome bei seiner Reise vom Heck des Kreuzfahrtschiffes zu seinem Bestimmungsort am Bug.

HULC soll faszinierende Bilder vom Mond liefern

Sieht ein bisschen aus wie "Meine erste Kamera!" für Kleinkinder, ist aber der Prototyp einer Mondkamera von ESA und NASA
Sieht ein bisschen aus wie "Meine erste Kamera!" für Kleinkinder, ist aber der Prototyp einer Mondkamera von ESA und NASA (Bild: ESA)

Die neue Handheld-Kamera von der europäischen Raumfahrtagentur ESA und ihrem US-Gegenpart NASA trägt den nicht ganz unpassenden Namen HULC (Handheld Universal Lunar Camera) - sie ist zwar aus thermischen Gründen weiß und nicht grün, aber ebenso grobschlächtig wie die Marvel-Figur Hulk. Während die weltberühmten Aufnahmen der Apollo-Astronauten vom Mond noch mit einer modifizierten analogen Hasselblad-Kamera gemacht wurden, soll HULC auf einer modernen Digitalkamera basieren, die Rede ist von der Nikon Z). Durch die spezielle Hülle soll die neue Mondkamera nicht nur vor Hitze und anderen Umwelteinflüssen geschützt sein, sondern sich auch mit den Handschuhen der Raumanzüge gut bedienen lassen. Dazu wurden erste Tests in der "Mondlandschaft" der Kanaren-Insel Lanzarote durchgeführt, wie das Bild oben zeigt.

Der Autor: Peter Koller

Peter Koller
(Bild: Anna McMaster)

Gelernter Politik-Journalist, heute News-Junkie, Robotik-Afficionado und Nerd-Versteher. Chefredakteur des Automatisierungsmagazins IEE. Peter Koller liebt den Technik-Journalismus, weil es das einzige Themengebiet ist, wo wirklich ständig neue Dinge passieren. Treibstoff: Milchschaum mit Koffein.

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