Robotics-Patentstreit geht in die nächste Runde
Nach Vorwürfen durch Teradyne: Jaka leitet ebenfalls rechtliche Schritte ein
Jaka Robotics hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen rechtliche Schritte als Reaktion auf die von Teradyne Robotics öffentlich erhobenen Vorwürfe einer möglichen Patentverletzung sowie auf weitere öffentliche Aussagen zu den Produkten und Technologien von Jaka eingeleitet hat.
Nachdem Teradyne Robotics Jaka Robotics öffentlich eine mögliche Patentverletzung vorwarf, hat das beschuldigte Unternehmen nun seinerseits rechtliche Schritte eingeleitet.
Jaka Robotics
Mit diesem Schritt will Jaka Maßnahmen zum Schutz seiner Reputation, seiner berechtigten Geschäftsinteressen sowie des Vertrauens seiner Kunden, Partner und Systemintegratoren ergreifen. Die Entscheidung von Jaka, rechtliche Schritte einzuleiten, folgt auf die öffentliche Bekanntmachung von Teradyne Robotics zu den behaupteten Patentverletzungen.
Wie bereits in einer ersten Stellungnahme am 28. August 2026 dargelegt, hatte das Unternehmen keinerlei Kommunikation von Teradyne im Zusammenhang mit der behaupteten Patentverletzung erhalten – weder direkt noch über die jeweiligen Rechtsvertreter, sondern wurde laut eigener Aussage ausschließlich durch die öffentliche Bekanntmachung von Teradyne Robotics in den sozialen Medien und durch anschließende Medienanfragen auf die Vorwürfe aufmerksam.
Das Unternehmen ergreift nun rechtliche Schritte mit dem Ziel, im Wege des Unterlassungsanspruchs seine Reputation und Geschäftsinteressen zu schützen und die weitere öffentliche Verbreitung von Aussagen zu unterbinden, die das Unternehmen als falsch, irreführend und schädigend betrachtet. Jaka Robotics weist jede öffentliche Darstellung zurück, die den Eindruck erweckt, das Unternehmen habe Technologien oder Produkte von Universal Robots unrechtmäßig kopiert.