Wirtschaftliche FTS-Projekte 

Fahrerlose Transportsysteme für kleine Materialflüsse

Fahrerlose Transportsysteme müssen keine Großprojekte sein. DS Automotion standardisiert Prozesse, Schnittstellen und Projektumfänge, um auch kleinere Materialflüsse mit zwei bis fünf Fahrzeugen wirtschaftlich zu automatisieren.

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Bestens für standardisierten Kleinprojekte geeignet: der Amadeus Mono von DS Automotion.
Bestens für standardisierten Kleinprojekte geeignet: der Amadeus Mono von DS Automotion.

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) kommen längst nicht mehr ausschließlich für komplexe Automatisierungsprojekte infrage. Mit einem standardisierten Projektansatz will DS Automotion auch kleinere innerbetriebliche Materialflüsse wirtschaftlich automatisieren. Im Mittelpunkt stehen klar definierte Transportaufgaben und überschaubare Fahrzeugflotten mit zwei bis fünf Einheiten.

Wie das Unternehmen erklärt, sollen standardisierte Abläufe den Aufwand bei der Planung und Umsetzung deutlich reduzieren. Damit richtet sich das Angebot insbesondere an Betriebe, die einzelne Materialflüsse automatisieren möchten, ohne dafür ein umfangreiches Engineering-Projekt aufzusetzen.

Wie werden Fahrerlose Transportsysteme wirtschaftlicher?

Der zentrale Ansatz besteht darin, wiederkehrende Transportprozesse nicht für jedes Projekt vollständig neu zu entwickeln. Stattdessen standardisiert DS Automotion typische Materialflüsse, technische Schnittstellen und Projektumfänge.

Bereits während der Projektierung werden Transportlogiken, Funktionen der Leittechnik und weitere technische Anforderungen festgelegt. Das schafft einen klar definierten Leistungsumfang und erhöht nach Unternehmensangaben die Planungssicherheit.

„Viele Kunden verfügen über einen überschaubaren Anwendungsfall und suchen nach einem wirtschaftlichen Einstieg in die Automatisierung. Mit unserem standardisierten Ansatz schaffen wir dafür die passenden Rahmenbedingungen“, erklärt Kurt Ammerstorfer, Head of Sales, Product Management & Marketing bei DS Automotion.

Standardisierte Prozesse statt individueller Entwicklung

Anders als bei klassischen Automatisierungsprojekten steht nicht die individuelle Entwicklung einer Fahrzeuglösung im Vordergrund. Entscheidend ist vielmehr die Standardisierung der gesamten Anwendung. Als technische Grundlage dienen Fahrzeugkonzepte wie der Amadeus Mono. Die Produktpalette von DS Automotion deckt unterschiedliche Ladungsträger und zahlreiche Anwendungen der Intralogistik ab.

„Der Schlüssel liegt in der konsequenten Standardisierung wiederkehrender Prozesse. Damit schaffen wir Lösungen, die schnell umgesetzt werden können und gleichzeitig den hohen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen industrieller Anwendungen entsprechen“, so Ammerstorfer.

Der Hersteller greift dabei auf mehr als 40 Jahre Erfahrung in der mobilen Robotik zurück. Bewährte Konzepte aus komplexen Projekten werden auf klar abgegrenzte Standardanwendungen übertragen.

Welche Vorteile bietet die Standardisierung bei FTS?

Neben der technischen Umsetzung soll der Ansatz vor allem wirtschaftliche Vorteile bringen. Standardisierte Kalkulationsmodelle und definierte Leistungsumfänge verkürzen laut DS Automotion die Angebots-, Projektierungs- und Umsetzungsphasen erheblich. Da umfangreiche individuelle Engineering-Leistungen entfallen, sinken zugleich die Initialkosten. Unternehmen erhalten damit einen besser planbaren Einstieg in die Automatisierung ihrer innerbetrieblichen Transportprozesse.

Nach Angaben des Herstellers lassen sich die standardisierten, industrietauglichen Lösungen innerhalb weniger Monate realisieren. DS Automotion mit Hauptsitz in Linz beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter und gehört zur SSI Schäfer Gruppe. Das Unternehmen entwickelt mobile Roboter und Flottenmanagementsysteme für innerbetriebliche Logistik- und Montageanwendungen.

Was Sie zum Thema Fahrerlose Transportsysteme wissen müssen

  • Für welche Anwendungen eignen sich Fahrerlose Transportsysteme von DS Automotion? – Der standardisierte Ansatz richtet sich an Unternehmen mit klar definierten Materialflüssen und kleinen Fahrzeugflotten von zwei bis fünf Einheiten.

  • Wie lassen sich Fahrerlose Transportsysteme wirtschaftlicher realisieren? – Durch standardisierte Transportprozesse, Schnittstellen, Leittechnikfunktionen und Projektumfänge reduziert DS Automotion den individuellen Engineering-Aufwand.

  • Welche Fahrzeuge kommen bei den Fahrerlosen Transportsystemen zum Einsatz? – Als technische Basis dienen standardisierte Fahrzeugkonzepte wie der Amadeus Mono.

  • Wie schnell können Fahrerlose Transportsysteme umgesetzt werden? – Nach Angaben von DS Automotion lassen sich die standardisierten Automatisierungslösungen innerhalb weniger Monate realisieren.

  • Warum sinken die Kosten für Fahrerlose Transportsysteme? – Standardisierte Kalkulationsmodelle, definierte Leistungsumfänge und der geringere Bedarf an individuellem Engineering reduzieren laut Hersteller die Initialkosten.