Trotz angespannter Wirtschaftslage dominiert bei Ausstellern der Automatica 2025 ein Rekord-Optimismus – und das nicht ohne Grund: Die Robotikbranche setzt auf Innovation, Wachstum und globale Relevanz.
Neue Langzeitanalyse belegt: Trotz Herausforderungen blicken Robotik und Automation optimistisch in die Zukunft.Messe München
Anzeige
Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds blicken die Aussteller der Leitmesse Automatica mit großer Zuversicht auf die kommenden Jahre. Die Erwartungen an die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Branche lagen 2025 sogar auf einem historischen Höchstwert. Damit setzt die Branche zu Jahresbeginn auf Investitionsbereitschaft, Innovationskraft und langfristiges Wachstum.
Für die Langzeitanalyse wurden die in Zusammenarbeit mit dem Institut Gelszus Messe-Marktforschung durchgeführten Ausstellerbefragungen der letzten 13 Jahre ausgewertet. Die Unternehmen wurden dabei um ihre Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Branche sowie ihre Erwartungen an die zukünftige Entwicklung gebeten.
Anzeige
Positiver Ausblick in die Zukunft
Auch wenn die Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Situation seit 2018 zunehmend negativer ausfällt, bleibt der Blick in die Zukunft klar positiv. Selbst die Corona-Pandemie, die anhaltenden Handelskonflikte oder geopolitische Spannungen haben nicht an der grundsätzlichen Überzeugung der Unternehmen gerüttelt, dass Automatisierung, Robotik und intelligente Produktionslösungen zu den zentralen Zukunftstechnologien zählen.
Langfristig hohe Erwartungen an Automatisierung trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten.Messe München
„Der ausgeprägte Optimismus ist ein eindrucksvoller Beleg für das Potenzial der Branche“, erklärt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation. „Die gute Nachricht ist, dass die Bedeutung der Automation weiterwachsen wird. Bereits der sich beschleunigende demographische Wandel sowie gestiegene Anforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit sind wichtige Treiber für weltweite Automation auf viele Jahre hinaus.“
Automatica als Impulsgeber und Spiegel der Branche
Auf der Automatica 2025 war deutlich zu spüren, dass die Branche sich zwar in einem herausfordernden Marktumfeld bewegt, aber nichts von ihrem Optimismus verloren hat - so gibt Exhibition Director Anja Schneider ihren Eindruck wider. „Die Langzeitanalyse belegt mit Zahlen, was die meisten Besucher und Aussteller der Messe bereits gespürt haben. 97 Prozent der Aussteller und 98 Prozent der Besucher sind überzeugt davon, dass die Bedeutung der Leitmesse weiter zunehmen oder auf dem aktuell hohen Niveau bleiben wird.“
(Quelle: Messe München)
Anzeige
FAQ zur Langzeitanalyse der Automatica 2025
1. Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Lage in der Robotik- und Automatisierungsbranche laut Langzeitanalyse zu bewerten? Seit 2018 wird die wirtschaftliche Lage zunehmend kritischer eingeschätzt. Trotz Herausforderungen wie Pandemie, Handelskonflikten und geopolitischen Spannungen bleibt der Blick in die Zukunft optimistisch – die Erwartung an die langfristige Entwicklung der Branche ist weiterhin hoch.
2. Welche langfristigen Trends beeinflussen die positive Zukunftserwartung? Treiber wie der demografische Wandel, steigende Anforderungen an Wettbewerbsfähigkeit und der Bedarf an effizienter Produktion fördern die weltweite Nachfrage nach Automatisierung. Diese Trends verleihen der Branche Stabilität und Wachstumsimpulse – unabhängig vom aktuellen Marktumfeld.
3. Welche Rolle spielt die Automatica als Messeplattform für die Branche? Die Automatica gilt als globaler Marktplatz und Impulsgeber für intelligente und automatisierte Produktion. Sie spiegelt nicht nur den technologischen Fortschritt, sondern auch die Zukunftsausrichtung der Branche wider. 97 % der Aussteller und 98 % der Besucher sind überzeugt, dass ihre Relevanz weiter steigen oder konstant hoch bleiben wird.