Wasserstoff-Geschwindigkeitsweltrekord
Poppe + Potthoff ist Teil des Rekordfahrzeug JCB Hydromax
Der JCB Hydromax stellt mit 653,909 km/h einen neuen Wasserstoff-Geschwindigkeitsweltrekord auf. Im Hochleistungsantrieb arbeiten TOPAQ-Systemkomponenten von Poppe + Potthoff.
Der JCB Hydromax mit TOPAQ-Systemkomponenten von Poppe + Potthoff stellte einen neuen Wasserstoff-Geschwindigkeitsweltrekord auf.
J. C. Bamford Excavators
Der britische Baumaschinenhersteller JCB hat mit dem Wasserstofffahrzeug JCB Hydromax auf den Bonneville Salt Flats im US-Bundesstaat Utah einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für wasserstoffbetriebene Landfahrzeuge aufgestellt. Wie Poppe + Potthoff (P+P) mitteilt, kamen dabei Systemkomponenten des Unternehmens im Hochleistungsantrieb zum Einsatz.
Mit einer offiziell gemessenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 653,909 km/h übertraf der JCB Hydromax den bisherigen Bestwert. Für den Antrieb sorgen zwei Wasserstoff-Verbrennungsmotoren, die gemeinsam eine Leistung von 1.600 PS erreichen.
TOPAQ-Systemkomponenten versorgen die Motoren
Im Antrieb des Rekordfahrzeugs sind Komponenten des modularen TOPAQ-Wasserstoffverteilsystems von Poppe + Potthoff integriert. P+P begleitete nach eigenen Angaben die Fahrzeugentwicklung in enger Zusammenarbeit mit JCB von der ersten Testphase bis zur finalen Integration.
Zum eingesetzten System gehören die aktive Hochdruckregeleinheit High Pressure Regulation Unit, Verteiler-Rails – sogenannte Parallel Charging Units –, Leitungen und Adapter. Innerhalb der Systemarchitektur stellen die Komponenten die bedarfsgerechte und effiziente Versorgung der beiden Wasserstoff-Verbrennungsmotoren sicher.
Durch die aufeinander abgestimmte Integration und effizient ausgelegte Schnittstellen ließ sich laut Mitteilung die Komplexität des Gesamtsystems reduzieren. Gleichzeitig sollte eine hohe Systemstabilität gewährleistet werden.
Wie wurde das Wasserstoffsystem validiert?
Bereits während der Entwicklungs- und Validierungsphase wurde die Systemperformance umfangreich getestet. Die Tests bestätigten laut Poppe + Potthoff frühzeitig die zuverlässige Funktion der eingesetzten Komponenten.
Mit dem Einsatz im JCB Hydromax wurde die Leistungsfähigkeit des Systems schließlich auch unter den extremen Bedingungen der Rekordfahrt unter Beweis gestellt.
„JCB Hydromax zeigt auf einzigartige Weise die Leistungsfähigkeit wasserstoffbasierter Antriebstechnologie“, erklärt Markus Kerkhoff, CEO der Poppe + Potthoff. „Wir sind stolz darauf, mit unseren TOPAQ-Systemkomponenten zu diesem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen zu haben. Der Rekord unterstreicht, dass Wasserstoffantriebe auch unter extremen Belastungen zuverlässig und leistungsstark arbeiten.“
Wasserstoff-Rekord folgt auf den JCB Dieselmax
Mit dem neuen Geschwindigkeitsrekord knüpft der JCB Hydromax an den JCB Dieselmax an. Dieser hatte 2006 am selben Ort den bis heute gültigen Diesel-Geschwindigkeitsweltrekord an Land aufgestellt.
Fast 20 Jahre später setzt JCB auf den Bonneville Salt Flats nun mit einem wasserstoffbetriebenen Fahrzeug einen weiteren Geschwindigkeitsrekord. Der JCB Hydromax soll damit zugleich das Potenzial von Wasserstoff-Verbrennungsmotoren für leistungsstarke und nachhaltige Anwendungen demonstrieren.
FAQ: Wasserstoff-Geschwindigkeitsweltrekord
1. Wie schnell war der JCB Hydromax beim Wasserstoff-Geschwindigkeitsweltrekord?
Die offiziell gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 653,909 km/h.
2. Welcher Antrieb erzielte den Wasserstoff-Geschwindigkeitsweltrekord?
Der JCB Hydromax wird von zwei Wasserstoff-Verbrennungsmotoren mit insgesamt 1.600 PS angetrieben.
3. Welche Rolle spielte Poppe + Potthoff beim Wasserstoff-Geschwindigkeitsweltrekord?
P+P lieferte TOPAQ-Systemkomponenten für die bedarfsgerechte und effiziente Wasserstoffversorgung der Motoren.
4. Welche TOPAQ-Komponenten kamen beim Wasserstoff-Geschwindigkeitsweltrekord zum Einsatz?
Eingesetzt wurden eine aktive Hochdruckregeleinheit, Verteiler-Rails, Leitungen und Adapter.
5. Wo wurde der Wasserstoff-Geschwindigkeitsweltrekord aufgestellt?
Die Rekordfahrt fand auf den Bonneville Salt Flats im US-Bundesstaat Utah statt.