Vorstandswahl bei der DGR

Deutsche Gesellschaft für Robotik stellt sich neu auf

Die Deutsche Gesellschaft für Robotik hat ihren ersten regulären Vorstand gewählt. Ab 1. Oktober 2026 übernimmt Wolfram Burgard den Vorsitz der im März gegründeten Fachgesellschaft.

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Die Deutsche Gesellschaft für Robotik (DGR) hat auf ihrer Mitgliederversammlung im September 2026 in Berlin ihren ersten regulären Vorstand gewählt. Er ist ab 1. Oktober 2026 im Amt.
Die Deutsche Gesellschaft für Robotik (DGR) hat auf ihrer Mitgliederversammlung im September 2026 in Berlin ihren ersten regulären Vorstand gewählt. Er ist ab 1. Oktober 2026 im Amt.

Die Deutsche Gesellschaft für Robotik e.V. (DGR) hat auf ihrer Mitgliederversammlung Mitte September 2026 in Berlin ihren ersten regulären Vorstand gewählt. Zum 1. Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Wolfram Burgard von der Technischen Universität Nürnberg gewählt. Der neue Vorstand übernimmt zum 1. Oktober 2026 die Verantwortung vom bisherigen Gründungsvorstand. Mit der Wahl endet zugleich die erste Aufbauphase der im März 2026 gegründeten Gesellschaft.

Neben Burgard als 1. Vorsitzendem gehören drei weitere Mitglieder dem neuen Vorstand an. Prof. Dr. Georgia Chalvatzaki von der Technischen Universität Darmstadt übernimmt das Amt der 2. Vorsitzenden. Schatzmeister wird Prof. Dr. Johannes Betz von der Technischen Universität München. Als Schriftführerin gehört Prof. Dr.-Ing. Alice Kirchheim vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML dem Vorstand an.

Der neue Vorstand will auf der Arbeit des Gründungsvorstands aufbauen und die Deutsche Gesellschaft für Robotik als mitgliedergetragene Fachgesellschaft weiterentwickeln. Die Schwerpunkte für die kommende Amtsperiode sollen gemeinsam mit den Mitgliedern erarbeitet werden.

Diese Ziele verfolgt die Deutsche Gesellschaft für Robotik

Ein Schwerpunkt der DGR liegt auf dem fachlichen Austausch über Disziplinen, Institutionen und Sektoren hinweg. Die Gesellschaft will der Robotik-Community einen gemeinsamen Rahmen bieten, in dem wissenschaftliche, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen diskutiert und fachlich eingeordnet werden. 

„Mit der Wahl des neuen Vorstands beginnt für die DGR nach ihrer Gründungsphase der nächste Schritt. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit unseren Mitgliedern eine starke Fachgesellschaft aufzubauen, die die unterschiedlichen Disziplinen und Akteure der Robotik miteinander verbindet. Wir wollen den wissenschaftlichen Austausch intensivieren und die Expertise unserer Community stärker in die Diskussion über technologische und gesellschaftliche Entwicklungen einbringen. Gleichzeitig wollen wir dazu beitragen, die deutsche Robotik international noch sichtbarer zu machen“, erklärt Prof. Dr. Wolfram Burgard, künftiger 1. Vorsitzender der DGR.

DGR entstand aus dem Robotics Institute Germany

Die Deutsche Gesellschaft für Robotik wurde im März 2026 als gemeinnützige Fachgesellschaft für Robotik gegründet. Sie ging aus der Initiative Robotics Institute Germany hervor. Der deutschen Robotik-Community soll sie einen institutionellen Rahmen für wissenschaftlichen Austausch, Vernetzung und fachliche Meinungsbildung bieten.

Die DGR bringt Akteure aus Wissenschaft, Industrie, Start-ups, Bildung und weiteren gesellschaftlichen Bereichen zusammen. Zu ihren Aufgaben zählen laut Mitteilung unter anderem die Förderung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Publikationen, die Nachwuchsförderung sowie fachliche Beiträge zu Normen, Standards und gesellschaftlichen Fragestellungen der Robotik. Zudem vertritt die Gesellschaft die Interessen der deutschen Robotik national und international.

Warum übergibt der Gründungsvorstand jetzt?

Mit dem Amtsantritt des regulären Vorstands endet die Aufgabe des bisherigen Gründungsvorstands. Prof. Dr. Tamim Asfour vom Karlsruher Institut für Technologie war dessen 1. Vorsitzender und ist Sprecher des Robotics Institute Germany.

„Aus dem Robotics Institute Germany heraus haben wir mit der DGR ein Zuhause für jede und jeden in der deutschen Robotik geschaffen, ob in Wissenschaft, Industrie, Start-ups oder Bildung. Ich danke allen, die den Aufbau mitgestaltet haben. Wir freuen uns sehr, die DGR an den neuen Vorstand zu übergeben - die Gesellschaft ist dort in besten Händen. RIG und DGR stehen für Kooperation und dafür, Synergien zu nutzen, um gemeinsam das Beste für die Robotik zu erreichen. Wolfram Burgard und dem gesamten Vorstand gratuliere ich herzlich zur Wahl und wünsche viel Erfolg“, so Asfour.

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Robotik können sowohl Einzelpersonen als auch Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Start-ups, Verbände und weitere Organisationen mit Bezug zur Robotik werden.

Was Sie zum Thema Deutsche Gesellschaft für Robotik wissen müssen

• Wer führt die Deutsche Gesellschaft für Robotik? 
Prof. Dr. Wolfram Burgard von der Technischen Universität Nürnberg übernimmt am 1. Oktober 2026 den Vorsitz.

• Wann wurde die Deutsche Gesellschaft für Robotik gegründet? 
Die DGR wurde im März 2026 als gemeinnützige Fachgesellschaft für Robotik gegründet.

• Wer gehört zum Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Robotik? 
Neben Wolfram Burgard gehören Georgia Chalvatzaki, Johannes Betz und Alice Kirchheim dem ersten regulären Vorstand an.

• Welche Aufgaben hat die Deutsche Gesellschaft für Robotik? 
Die DGR fördert unter anderem wissenschaftlichen Austausch, Vernetzung, Veranstaltungen, Publikationen und Nachwuchs sowie fachliche Beiträge zu Normen und Standards.

• Wer kann Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Robotik werden? 
Die Mitgliedschaft steht Einzelpersonen sowie Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Start-ups, Verbänden und weiteren Organisationen mit Robotikbezug offen.