Schunk und DLR wollen Roboterhände gefühlvoller machen
Schunk und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollen künftig ihre Zusammenarbeit im Bereich humanoider Robotik weiter ausbauen. Die Kooperation soll den Technologietransfer in die Industrie beschleunigen und die feinmotorischen Fähigkeiten humanoider Roboterhände für neue Automatisierungsanwendungen voranbringen.
Startpunkt der nächsten Entwicklungsstufe: Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung auf der German Robotics Conference 2026 in Köln setzen Timo Gessmann (CTO Schunk) und Prof. Dr.-Ing. Alin Albu-Schäffer (Institutsdirektor DLR-Institut für Robotik und Mechatronik) ein gemeinsames Zeichen.
DLR
Dort, wo Forschungsideen zu
Industriestandards werden, setzen Schunk und das Deutsche Zentrum für Luft- und
Raumfahrt (DLR) ein gemeinsames Zeichen: Auf der zweiten German Robotics
Conference im März 2026 vereinbarten beide, ihre Zusammenarbeit im
Bereich humanoider Roboterhände weiter auszubauen – mit dem Ziel,
Forschungsergebnisse schneller in robuste, industrienahe Lösungen zu
überführen. Das DLR verfügt am Institut für Robotik und Mechatronik über umfassende
Erfahrung in der Entwicklung von Roboterlösungen und arbeitet bereits seit rund
20 Jahren mit Schunk zusammen. Mit der erweiterten Kooperation knüpfen beide
Seiten an diesen Erfolg an und bringen ihre Technologiekompetenz zusammen.
Forschung und Industrie –
Hand in Hand
Die DLR-Technologie soll künftig
in die neuen modularen humanoiden Roboterhände von Schunk einfließen und für
industrielle Anwendungen weiterentwickelt werden. Dadurch lassen sich menschenähnliche
Geschicklichkeit und insbesondere feinmotorische Manipulationsfertigkeiten für
anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben gezielt ausbauen.
„Wir setzen auf starke
Partnerschaften, um Chancen in der Robotik gemeinsam zu erschließen und konsequent
in die Anwendung zu bringen – mit Tempo und Fokus“, sagt Timo Gessmann, CTO von
Schunk. „Die Zusammenführung unserer jahrzehntelangen mechanischen Kompetenz
mit moderner Robotikforschung und neuen KI-Technologien setzt enormes Innovationspotenzial
frei.“
Plattform für Innovation und
Kooperation
Die German Robotics Conference,
ausgerichtet vom Robotics Institute Germany (RIG), brachte zum zweiten Mal führende
Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups zusammen, um die
Verbindung zwischen Forschung, Innovation und Technologietransfer zu stärken. Vor
Ort machte sich auch Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie
und Raumfahrt, ein Bild vom aktuellen Stand der Robotik und tauschte sich mit
Schunk darüber aus, welche Rolle Zusammenarbeit und Technologieoffenheit für
die Innovationskraft Deutschlands in Robotik und KI spielen.
FAQ: Kooperation von Schunk und DLR
1. Was ist das Ziel der Kooperation?
Die Kooperation zielt darauf ab, den Technologietransfer von der Forschung in die Industrie zu beschleunigen und innovative Robotiklösungen schneller in marktfähige Anwendungen zu überführen.
2. Welche Technologien stehen im Fokus der Zusammenarbeit?
Im Mittelpunkt stehen humanoide Roboterhände, insbesondere die Weiterentwicklung feinmotorischer Greifsysteme für komplexe Automatisierungsaufgaben.
3. Wie profitieren Industrieunternehmen von der Kooperation?
Unternehmen profitieren von leistungsfähigeren, flexibleren Robotiklösungen, die präzisere Handhabungsprozesse ermöglichen und neue Automatisierungspotenziale erschließen.
4. Warum ist die Zusammenarbeit von Forschung und Industrie so wichtig?
Nur durch enge Kooperation lassen sich Innovationen effizient in die Praxis umsetzen, Entwicklungszeiten verkürzen und technologische Fortschritte wirtschaftlich nutzbar machen.