Einstweilige Verfügung wegen Urheberrechtsverletzung

Teradyne Robotics siegt vor Gericht 

Teradyne Robotics hat vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen Elite Robots Deutschland erwirkt. Der Beschluss stärkt den Schutz geistigen Eigentums in der Robotik und setzt ein Signal im Wettbewerb um Software und Innovation.

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Jean-Pierre Hathout: „Automatisierung und Innovation sind entscheidend für unsere industrielle Zukunft. Wir können nicht zulassen, dass Unternehmen geschützte Technologien unrechtmäßig kopieren.'
Jean-Pierre Hathout, Präsident der Teradyne Robotics Group: „Automatisierung und Innovation sind entscheidend für unsere industrielle Zukunft. Wir können nicht zulassen, dass Unternehmen geschützte Technologien unrechtmäßig kopieren."

Im Februar hat die Teradyne Robotics, eine Tochtergesellschaft von Teradyne, in Deutschland rechtliche Schritte gegen Elite Robots Deutschland, die deutsche Tochtergesellschaft von Elite Robots, wegen einer Urheberrechtsverletzung an der Software von Universal Robots eingeleitet (wir berichteten). Nun hat das Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen Elite Robots Deutschland erlassen.

Gemäß der gerichtlichen Entscheidung ist es Elite Robots Deutschland mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres untersagt, die urheberrechtsverletzende Software und sämtliche die Software enthaltenden Produkte in Deutschland anzubieten oder zu vertreiben.

Darüber hinaus ist Elite Robots Deutschland verpflichtet, umfassend Auskunft über die von ihr begangenen Verletzungshandlungen zu erteilen und dabei auch über die von ihr belieferten Kunden Auskunft zu geben. „Bei Teradyne Robotics haben wir uns entschieden, gegen Wettbewerber vorzugehen, die unsere proprietären Hardware- oder Softwaredesigns unrechtmäßig kopieren. Entsprechend begrüßen wir diese Entscheidung ausdrücklich“, sagte Jean-Pierre Hathout, Präsident der Teradyne Robotics Group. 

„Wir sind überzeugt, über unwiderlegbare Beweise für eine Urheberrechtsverletzung zu verfügen. Auch wenn dies keine endgültige Entscheidung des Gerichts ist, ist es ein klarer Hinweis darauf, dass wir sehr gute Aussichten auf Erfolg haben.“