Schlegel investiert

Neubau in Dürmentingen schafft mehr Produktionsfläche

Schlegel erweitert seinen Standort in Dürmentingen und investiert einen Millionenbetrag in einen Neubau. Der Baustart ist für August oder September geplant, die Inbetriebnahme für Herbst 2028. Mit rund 2.800 Quadratmetern zusätzlicher Nutzfläche sollen Platznot, weiteres Wachstum und Automatisierung adressiert werden.

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Schlegel investiert einen Millionenbetrag in den geplanten Erweiterungsbau (im Vordergrund), der auch einen neuen Eingangsbereich beinhaltet.
Schlegel investiert einen Millionenbetrag in den geplanten Erweiterungsbau (im Vordergrund), der auch einen neuen Eingangsbereich beinhaltet.

Das Unternehmen Georg Schlegel stellt am Standort Dürmentingen die Weichen für weiteres Wachstum. Das Elektrotechnik-Unternehmen investiert einen Millionenbetrag in einen Neubau und setzt damit nach eigenen Angaben das größte Bauprojekt seiner Firmengeschichte um. „Der Neubau ist ein klares Bekenntnis zum Standort Dürmentingen sowie zur Zukunft der Produktion ,Made in Germany‘“, betonen die Geschäftsführer Christoph Schlegel, Wolfgang Weber und Eberhard Schlegel.

Die Grundlage für das Projekt wurde bereits früher gelegt. 2023 konnte das Unternehmen das benachbarte Grundstück erwerben, die Pläne liegen seit 2024 vor. Voraussetzung für die Umsetzung war jedoch eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Nachdem sich die Auftragslage zuletzt deutlich stabilisiert hat, fiel nun die Entscheidung für den Baustart.

Neubau schafft fast 50 % mehr Fläche

Mit dem Neubau reagiert der Hersteller vor allem auf zunehmende Platznot. Die bestehenden Gebäude sind vollständig ausgelastet, mehrere Abteilungen arbeiten unter beengten Bedingungen. Der Erweiterungsbau schafft rund 2.800 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche. Damit wächst die verfügbare Fläche des Unternehmens von derzeit rund 5.700 auf künftig etwa 8.500 Quadratmeter. Das entspricht einem Plus von knapp 50 %. Damit entstehen die räumlichen Voraussetzungen für weiteres Wachstum und künftige Entwicklungen.

Schlegel beschäftigt rund 250 Mitarbeitende und entwickelt sowie produziert Elektrotechnik-Komponenten zur Steuerung von Maschinen und Anlagen, die weltweit eingesetzt werden.Rolle Automatisierung im Neubau spielt

Automatisierung spielt im Neubau eine große Rolle

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Automatisierung. Sie gilt bei Schlegel als zentraler Baustein, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern. „Automatisierung ist ein wichtiger Ansatz, um langfristig erfolgreich produzieren zu können“, betonen die Geschäftsführer. Ziel sei es, die Produktion in Dürmentingen nachhaltig zu stärken und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen.

Damit verbindet das Unternehmen die bauliche Erweiterung eng mit der Weiterentwicklung seiner Fertigung. Der Neubau ist damit nicht nur zusätzlicher Raum, sondern auch ein Element der Standortstrategie.

Neben neuen Produktions- und Büroflächen sind Investitionen in die Energieversorgung vorgesehen. Die Dachflächen des Neubaus sollen mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden, um einen Teil des benötigten Stroms selbst zu erzeugen. Da der Energiebedarf steigt, plant Schlegel außerdem ein neues Trafohaus neben der bestehenden Anlage in der Bahnhofstraße. Die Erweiterung umfasst damit auch die technische Infrastruktur des Standorts.

Wie der Neubau gestaltet wird

Architektonisch orientiert sich der Neubau am Erweiterungsbau aus dem Jahr 2014. Die Pläne sehen eine Spiegelung des Gebäudes auf der anderen Seite des Hauptbaus vor. Dadurch soll ein harmonisches Gesamtbild entstehen.

Für die Geschäftsleitung steht diese Gestaltung zugleich symbolisch für die Entwicklung des Unternehmens, das über Jahrzehnte aus der Mitte heraus kontinuierlich gewachsen ist. Bei der Planung arbeitet Schlegel erneut mit dem Architekturbüro JKLM aus Biberach zusammen, das bereits den Erweiterungsbau von 2014 geplant hatte.

Der Baubeginn ist nach aktueller Planung für August oder September vorgesehen. Mit den Rohbauarbeiten wurde die Firma Fritschle aus Uttenweiler beauftragt. Das Unternehmen hatte auch den Erweiterungsbau im Jahr 2014 realisiert. Die Fertigstellung des Rohbaus ist für Frühjahr 2027 geplant. Die Inbetriebnahme des Neubaus soll im Herbst 2028 erfolgen.

Für die Geschäftsleitung ist das Projekt weit mehr als eine bauliche Erweiterung: „Mit dem Startschuss geben wir grünes Licht für das bedeutendste Bauprojekt unserer Firmengeschichte. Wir sind überzeugt, mit dieser Investition die richtigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.“

FAQ: Schlegel Neubau in Dürmentingen

1. Was ist der Schlegel-Neubau? 
Der Neubau ist eine Erweiterung des Standorts Dürmentingen mit rund 2.800 Quadratmetern zusätzlicher Nutzfläche.

2. Warum baut Schlegel den Neubau? 
Das Unternehmen reagiert auf Platznot, ausgelastete Gebäude und den Bedarf an zusätzlichen Produktions- und Büroflächen.

3. Welche Bedeutung hat der Schlegel Neubau für die Produktion? 
Der Neubau soll die Produktion in Dürmentingen stärken und Raum für Automatisierung sowie weiteres Wachstum schaffen.

4. Wann soll der Schlegel Neubau starten? 
Der Baubeginn ist nach aktueller Planung für August oder September vorgesehen.

5. Wann soll der Schlegel Neubau in Betrieb gehen?
Die Inbetriebnahme des Neubaus ist für Herbst 2028 geplant.