Innovationen für die digitale Produktion
Durst und TUM Venture Labs kooperieren bei Robotik und KI
Die digitale Produktion steht im Mittelpunkt einer mehrjährigen Kooperation zwischen der Durst Group und den TUM Venture Labs. Gemeinsam sollen Robotik-, KI- und Automatisierungslösungen für industrielle Anwendungen entstehen.
Patrick Pfaff, Managing Director des TUM Venture Labs Robotics / AI, Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, Christoph Gamper, CEO der Durst Group, und Philip Moedinger, Analyst Corporate Development bei Durst, (v.l.) besiegeln die Partnerschaft.
Thomas Roetting / Durst Group
Die Durst Group und die TUM Venture Labs haben eine mehrjährige Zusammenarbeit im Bereich Robotik, Künstliche Intelligenz und Automatisierung für die industrielle Produktion vereinbart. Durst wird damit Teil des Innovationsökosystems der Technischen Universität München (TUM) und zugleich der erste italienische Partner im Netzwerk der TUM Venture Labs.
Gemeinsam mit den Gründungsteams des Venture Lab Robotics / AI wollen die Partner Lösungen für Fragestellungen aus der industriellen Praxis entwickeln. Durst bringt dabei seine Erfahrung im Aufbau intelligenter Systeme für den industriellen Digitaldruck und die Produktion ein. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Brixen setzt nach eigenen Angaben auf Digitalisierung, Automatisierung und Systemintegration, um vernetzte und datengetriebene Produktionsumgebungen zu realisieren.
Welche Rolle übernehmen die TUM Venture Labs?
Die zwölf TUM Venture Labs sind jeweils auf ein bedeutendes Technologiefeld spezialisiert. Sie bieten Gründungsteams den direkten Zugang zur Spitzenforschung, technische Infrastruktur, spezifische Ausbildungsprogramme, Marktexpertise sowie internationale Kontakte zur Industrie und zu Kapitalgeberinnen und Kapitalgebern.
Das Venture Lab Robotics / AI bündelt Kompetenzen in den Bereichen Robotik, Künstliche Intelligenz, Embedded Systems und industrielle Automatisierung. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen regelmäßige fachliche Gespräche, Industry-Challenges zur Entwicklung neuer Lösungsansätze sowie gemeinsame Entrepreneurship- und Innovationsformate.
So soll die digitale Produktion weiterentwickelt werden
Durst bringt reale Herausforderungen aus der Produktion in die Kooperation ein. Im Fokus stehen Anwendungen, bei denen Automatisierung, Robotik, KI-basierte Prozesssteuerung und physische Produktionsabläufe zusammenkommen. Die entwickelten Lösungen sollen sich nicht nur auf die Druckindustrie beschränken, sondern auch für angrenzende und branchenübergreifende Einsatzfelder relevant sein. „Isolierte Maschinen waren gestern. Produktion wird vernetzt, lernend, autonom. Wir bauen die Systems dafür“, so Christoph Gamper, CEO und Miteigentümer der Durst Group. „München ist für uns kein Zufall. Hier sitzen Talente, die aus der Forschung heraus in kurzen Zyklen Produkte entwickeln. Genau diese Energie suchen wir.“
Für Durst entstehe dadurch eine neue Schnittstelle zu jungen Unternehmen, Forschenden, Studierenden und Industriepartnern. „Robotik und KI verändern die Produktion. Das ist entschieden. Offen ist nur das Tempo. Dafür braucht es neue Formen der Zusammenarbeit: Industrie, Forschung, Start-ups und Talente an einem Tisch.“
Auch Dr. Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, sieht die enge Verbindung von Forschung und industrieller Praxis als entscheidenden Faktor: „Robotics und AI entfalten ihr Potenzial dort, wo sie auf reale industrielle Herausforderungen treffen. Die Partnerschaft mit Durst verbindet technologische Exzellenz, Unternehmertum und konkrete Anwendung. So entsteht ein starkes Umfeld für neue Automatisierungslösungen rund um die digitale Produktion.“
FAQ: Digitale Produktion
1. Was umfasst die Kooperation zur digitalen Produktion?
Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf Robotik, Künstliche Intelligenz und Automatisierung für industrielle Produktionsanwendungen.
2. Welche Rolle übernimmt Durst bei der digitalen Produktion?
Das Unternehmen bringt reale Fragestellungen aus der industriellen Produktion sowie seine Erfahrung mit Digitalisierung, Automatisierung und Systemintegration ein.
3. Welche Aufgaben haben die TUM Venture Labs für die digitale Produktion?
Die Venture Labs vernetzen Gründungsteams mit Forschung, Infrastruktur, Marktexpertise und Industriepartnern und unterstützen die Entwicklung neuer Lösungen.
4. Für welche Branchen sind die Lösungen der digitalen Produktion gedacht?
Die Anwendungen sollen neben der Druckindustrie auch angrenzende und branchenübergreifende Einsatzfelder adressieren.
5. Warum ist die digitale Produktion Schwerpunkt der Partnerschaft?
Ziel ist es, Robotik und KI mit konkreten industriellen Herausforderungen zu verbinden und neue Automatisierungslösungen zu entwickeln.