Dass Roboter am Ende nur Maschinen sind, die auf sinnvollen menschlichen Input angewiesen sind, zeigen 10 lustige Beispiele aus einem Internetvideo.(Bild: Pixabay/frei)
Wo wir Ihnen sonst das Einmaleins der Roboter-Programmierung nahebringen, zeigen diese 10 kuriosen Beispiele, was so alles schiefgehen kann.
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Gefunden im Internet: Diese 10 lustigen Roboter-Beispiele zeigen, was alles schiefgehen kann, wenn Roboter von Menschen nicht richtig programmiert werden. Denn: Roboter können nur das tun, was der Mensch ihnen über die Programmierung befiehlt. Was in der Industrie zu ernstzunehmenden Schäden, Kosten und Gefahrsituationen führen kann, lässt den Betrachter in diesen 10 Versuchs- und Marketing-Demos eher schmunzeln. Sehen Sie, was mit Robotern passiert, wenn in ihrer Programmierung ein paar Codezeilen fehlen.
Platz 10: Der Bauklötze stapelnde Industrieroboter
Was aber, wenn in solchen Situationen eine Hand im Weg ist? Um den Menschen bei Kollisionen nicht zu verletzen, arbeiten konventionelle Industrieroboter hinter einem Schutzzaun. Kollaborierende Roboter hingegen, die mit dem Menschen zusammenarbeiten, sind von Herstellern mit Safety-Sensoren ausgestattet, die den Roboter kurz vor Hindernissen schnell und rechtzeitig stoppen - sollte einmal eine menschliche Hand im Weg sein.
Ab Minute 00:14: Bionische Roboter-Tiere haben in der Robotik-Szene vor allem durch den Automatisierungs-Spezialisten Festo für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit Beginn der 90er Jahre befasst sich Festo intensiv mit dem Thema Bionik. Mit der Gründung des Bionic Learning Network im Jahr 2006 hat sich ein reger und offener Austausch im Verbund mit namhaften Hochschulen, Instituten und Entwicklungsfirmen etabliert. Bei der Entwicklung seiner bionischen Roboter-Systeme orientiert sich Festo am Vorbild der Natur. Woher der Roboter-Vogel in unserem gefundenen Video kommt, ist nicht sicher geklärt, sicher ist nur, dass das Fliegen in dieser Vorführung nicht ganz funktioniert. Mit dem Ergebnis: Absturz.
Ab Minute 00:42: Dass es bis zur Königsklasse à la Boston Dynamics ein weiter Weg ist, zeigt dieses unbeholfene Laufroboter-Exemplar aus Asien. Denn das Gleichgewicht - auch bei schwierigem Terrain - will richtig programmiert sein und setzt natürlich die entsprechende Feinmotorik voraus. In diesem Beispiel kippt das robotische Lauftier einfach um.
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Ab Minute 00:51: Einen Roboter auf das schnelle Wenden von Pfannkuchen zu programmieren, sollte eine der leichteren Übungen sein - sollte man meinen. Der Hersteller dieses Exemplars würde vermutlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, würde er sehen, wie sein Roboterarm in dieser Demo zweckentfremdet wird. Und funktioniert hat die Programmierung schließlich auch nicht. Der Pfannkuchen jedenfalls hat es in der Pfanne nicht ausgehalten...
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Platz 5: Der humanoide Basketball-Roboter
Ab Minute 01:01: Dieser kleine humanoide Roboter nimmt kräftig Anlauf, um den Korb seines Maschinen-Lebens zu werfen. Dass Robotik-Programmierung bis auf die letzten Millimeter durchdacht sein muss, zeigt der Wurf selbst. Denn der geht ziemlich daneben. Vermeidbar? Entsprechende ultragenaue Vision-Systeme, gepaart mit fein abgestimmter Kraft-Momenten-Sensorik, sollen im Roboter-Einsatz dafür sorgen, dass die Maschinen im Ernstfall nicht danebengreifen. Nun muss nur noch die Programmierung stimmen.
Ab Minute 01:33: Nicht nur auf Spielzeug-, sondern auch auf Industriemessen ein gern gesehener Marketing-Running-Gag: Tanzende humanoide Roboter. Dieser blecherne Kollege jedenfalls sollte ganz schnell Nachhilfe nehmen - oder doch derjenige, der ihn programmiert hat?
Ab Minute 02:03: Dieser Müllwagen-Arm ist der Horror jedes Müllmanns und jedes Mülltonnen-Besitzers. Mit Schwung eine Mülltonne aufzuheben und zu entleeren, heißt eben nicht, sie auch eben so gut wieder abstellen zu können. In diesem speziellen Papiermüll-Fall hat dies zumindest keine Geruchsbelästigung zur Folge...