Hacker übernehmen Produktionsanlagen bei Hackathon
Pressemitteilung Centrum Industrial ITPressemitteilung Centrum IndustrialIT
Hacker-Teams übernehmen die SmartFactoryOWL beim weltweit größten industriellen Hackathon in Ostwestfalen-Lippe – dem FactoryHack2017.(Bild: Centrum Industrial IT)
FactoryHack2017 klingt wie ein krimineller Akt, ist aber ein digitales Programmier-Festival. Beim weltweit größten industriellen Hackathon sind kreative Köpfe aus IT- und Ingenieurwissenschaften eingeladen in 42 Stunden Software zu entwickeln.
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Üblicherweise finden Hackathons in einer kargen Halle statt. Aus Sicht der Lemgoer war Hacken in dunklen Lagerhallen gestern, daher werden beim FactoryHack2017 stattdessen die Tore der Forschungs- und Demonstrationsfabrik SmartFactoryOWL geöffnet.
„Denn wo können neue, innovative Produkte und Softwarelösungen besser entstehen und erprobt werden, als in einem echten Produktionsumfeld?“, erläutert Sybille Hilker, CIIT-Geschäftsleitung und Organisatorin.
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Kreatives an Produktionsanlagen entwickeln
Beim FactoryHack2017 in Lemgo können Hacker an realen Produktionsanlagen programmieren und kreative Produktideen zu industriellen Themen entwickeln.(Bild: Centrum Industrial IT)
Young- und High Professionals können in Lemgo an realen Produktionsanlagen kreative Produktideen entwickeln. Ein echter Mehrwert für die Teilnehmer, aus Sicht der Veranstalter, die mit dem Hacking-Marathon die hellsten Köpfe in die Technologieregion Ostwestfalen-Lippe locken wollen.
„Wir wollen die Teilnehmer erleben lassen, wie interessant und innovativ das Umfeld der Produktionstechnik und deren Player sind – nicht mehr, aber auch nicht weniger“, so Hilker über das Ziel des Hacker-Festivals.
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FactoryHack als digitales 42-Stunden-Festival
Der Name FactoryHack steht für ein smartes und innovationsstarkes digitales 42-Stunden-Festival. Mehr als drei Fußballfelder Hacking- und Event-Fläche stehen dafür zur Verfügung: Im Forschungs- und Entwicklungszentrum Centrum Industrial IT (CIIT) und in der Hightech-Fabrik SmartFactoryOWL, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule OWL, programmieren die Hacker-Teams auf insgesamt über 12.000 m² Fläche an realen Produktionsanlagen.
Die Teilnehmer arbeiten ein Wochenende lang an ihren Ideen rund um die Themen Smart Factory und Industrie 4.0. Vom Studenten, Quereinsteiger, über Designer bis hin zum Experten – jeder ist beim FactoryHack willkommen, der sich mit industriellen Fragen auseinander setzen möchte. Programmieren und Spaß an einer herausfordernden „Challenge“ steht für alle Teilnehmer im Vordergrund.
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Kreativität, Kooperation, Innovation
Beim FactoryHack2017 wird an Visionen und Innovationen rund um die Produktion von morgen „gehackt“. Benedikt Lücke, Projektleiter der SmartFactoryOWL, bereitet die technischen Anlagen vor.(Bild: Centrum Industrial IT)
Der Leitgedanke des FactoryHack ist von Kreativität, Kooperation und Innovation geprägt. Über 300 internationale Programmierer, Entwickler, Studierende und Digital Natives treffen auf Experten aus Wirtschaft, Entwicklung und Wissenschaft und arbeiten und diskutieren dabei auf Augenhöhe. Gemeinsam wird an Visionen und Innovationen rund um die Produktion von morgen „gehackt“. Die kreativsten Ideen werden am Ende mit Jury- und Publikumspreisen belohnt.
Interessierte Teilnehmer können sich ab sofort online registrieren. Die kostenlose Veranstaltung findet von Freitag, 03. März bis Sonntag, 05. März 2017, in Lemgo statt. hei