Mehr Produktivität, weniger Servicefälle durch Factory Agents
Factory Agents bringen Produktions-, Qualitäts- und Servicedaten zusammen und schaffen damit die Basis für schnellere Ursachenanalysen, weniger Reklamationen und effizientere Abläufe. Der Beitrag zeigt, wie standardisierte Datenmodelle wie ISA-95 dabei helfen, KI in der Serienfertigung skalierbar und wirksam einzusetzen.
Guido BurchartzGuidoBurchartzIndustrial Sales Lead ASG, Avanade Deutschland
Felix WeindelFelixWeindelGlobal Manufacturing & Mobility Industry Lead, Avanade Deutschland
6 min
Durch die intelligente Verknüpfung von Produktions- und Servicedaten schaffen Factory Agents mehr Transparenz, höhere Prozesssicherheit und eine schnellere Reaktion auf Qualitätsabweichungen.Stock.adobe.com - JD Studio
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Abstrahiert liegt die Ursache eines
Qualitätsproblems in der Abweichung von einer Vorgabe oder Norm – im Grunde ein
prädestinierter Anwendungsfall für eine smarte IT-Lösung. Die häufig reaktive
und teure Realität in Unternehmen ist jedoch: Erst über Rückmeldungen aus Servicefällen
werden Güteprobleme bei der Fertigung identifiziert und danach behoben.
Garantiefälle, Nacharbeiten, Werkstattzeiten; hinzu kommen unzufriedene Kunden,
die ihren Unmut kundtun.
Konkreter: Auf Grundlage von Erfahrungen und unter
Einbeziehung von qualifizierten, teuren Experten erfolgt eine manuelle, unstrukturierte
Ursachenanalyse, in der Regel über mehrere Systeme verteilt. Im
Produktionsablauf entstehen allerdings – oft hunderte oder tausende –
Warnmeldungen pro Tag; die vielen Quellen und möglichen Ursachen erschweren und
verlängern die Auswertung und Bearbeitung solcher Service Alerts – oder machen
die durchgängige Prüfung aus Kapazitätsgründen gar unmöglich.
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Diese Ausgangslage lässt drei Zielformulierungen
zur Verbesserung zu:
erstens eine Vereinfachung der Analyse und
Beschleunigung der effektiven Kommunikation bei festgestellten
Qualitätsproblemen mit den beteiligten Stakeholdern – also Vertrieb,
Servicemanager, Kunden, Partner, Lieferanten et cetera,
zweitens die Vermeidung von Qualitätsproblemen
während der Produktion, soweit als möglich,
drittens eine Reduzierung der Aufwände bei allen
involvierten Ansprechpartnern aus Vertragsmanagement, Einkauf und
Qualitätsmanagement (QM).
Schematische Abbildung einer typischen Produktionsdatenumgebung mit SensorenAvanade
Die Anforderungen für eine smarte Transformation
der Fertigung sind damit:
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die Erzeugung von kontextrelevanten beziehungsweise aktionsrelevanten Einblicken
die Unterstützung von Entscheidungen auf Basis
von Daten, und zwar im Hinblick auf mögliche Qualitätsabweichungen sowie gegebenenfalls Behebung der Probleme und Ursachen
die Automatisierung dieser Aktivitäten auf Basis
erkannter Muster
Standards
vereinfachen die Anwendung
Damit entsprechende Vorhaben mit Blick auf die
Aufwände und Skalierbarkeit sinnvoll realisierbar sind, helfen Standards wie
ISA-95, um ein einheitliches Datenmodell zu nutzen. Dieses bildet die
Grundlage, um eine Vereinheitlichung und Kontextualisierung von Fertigungsdaten
– Top Floor und Shop Floor, IT und OT – zu ermöglichen, unter Beibehaltung der jeweiligen
Quellsysteme. Weiterhin ist es auch die Basis für die effiziente Einführung von
künstlicher Intelligenz beziehungsweise KI-Agenten im Sinne sogenannter Factory Agents.
Denn: Daten liegen meist in unterschiedlichen
Systemen vor, in anwendungsspezifischen Formaten und Speicherstrukturen.
Einheitliche Referenzen gibt es nur teilweise, wenn etwa das MES mit Daten aus
dem ERP versorgt wird. Um nun alle vorhandenen Daten brauchbar zu machen,
müssen diese zunächst in eine einheitliche Struktur überführt werden – genau hier
kommt ISA-95 ins Spiel; dessen Ontologie bildet die wichtigsten Fertigungsprozesse
auf einer abstrakten Wissensebene (Modelle) ab, auf der alle Informationen
gespeichert sind und die Verbindungen und Interaktionen zwischen den
verschiedenen Einheiten definiert sind.
Knowledge GraphAvanade
Über die Darstellung der Daten als Knoten und
Beziehungen in sogenannten Knowledge-Graphen lassen sich auch komplexe und
detaillierte Strukturen abbilden, sodass eingehende Daten in Relation gesetzt
werden können. Mithin ist dies der zentrale Enabler, um digitale Initiativen wie beispielsweise KI-Anwendungen über verschiedene Use Cases, Rollen, Assets,
Fertigungslinien und Werke hinweg zu skalieren.
Ein typisches
Beispiel: Verlustrate – Ausfallzeit – Schrittdauer
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Um dies zu konkretisieren, hilft ein exemplarischer
Anwendungsfall. Neben den Maschinendaten werden in diesem Beispiel Kennzahlen
wie Verlustrate, Ausfallzeit und Schrittdauer in das ISA-95-Modell überführt.
Verlustrate und Ausschussmengen werden dabei den jeweiligen Produkten, Linien
und Schichten zugeordnet, Ausfallzeiten den betroffenen Maschinen und
Arbeitsschritten. Auf dieser Basis können Qualitäts- und Effizienzauswirkungen
gezielt analysiert und mit konkreten Ursachen im Produktionsablauf verknüpft
werden. Über die Schrittdauer lässt sich beispielsweise erkennen, wo
Prozessschritte systematisch länger dauern als geplant. Dabei wird nur eine
Teilmenge der verfügbaren Modelle und Entitäten verwendet, die auf den
Anforderungen der jeweiligen Anwendungsfälle basiert.
Die einzelnen Datenpunkte aus den Quellsystemen
werden den jeweiligen Entitäten im ISA-95-Graphen zugeordnet und deren Werte über
Datenpipelines kontinuierlich in die Datenplattform beziehungsweise Graph-Datenbank
eingespeist. Damit sind zu jeder Entität der aktuelle Wert sowie historische Informationen
verfügbar – und können gemäß ihrer Beziehungen untereinander genutzt werden. Maschinen-
und Sensordaten werden in solchen Anwendungsfällen meist über speicherprogrammierbare
Steuerungen (SPS) bereitgestellt. Für die Standardisierung der Daten und
Protokolle in das OPC-UA-Format gibt es marktfertige Lösungen. Entscheidend ist,
dass die Daten im Stream Metadaten in Form von 'Tags' enthalten, die ein
unmittelbares Mapping auf die entsprechenden Knoten und Entitäten im Graphen
der ISA-95-Hierarchie ermöglichen – hierdurch erfolgt die eigentliche Kontextualisierung
der Daten.
ISA-95 – Zusammenspiel der einzelnen ModelleAvanade
Enthalten sind damit Informationen zum Standort –
etwa Werk, Linie, Anlage, Komponente et cetera – sowie Sensor und Datenpunkt, die eine
Lokalisierung beziehungsweise Verortung der Daten in der Hierarchie ermöglichen. Weiterhin
ist durch die Zuordnung zu den Entitäten und deren Beziehungen die Einordnung
in den Prozess gegeben. Per Zeitstempel lassen sich die Elemente der Zeitreihe
abbilden. Die Tags werden doppelt genutzt: für die einfachere Zuordnung der
Daten für Analytics und KI; und für die Event-basierte Kommunikation mit Hilfe
von Unified Namespaces (UNS) und Daten-Brokern – ein wichtiger Aspekt in
modernen Smart-Factory-Architekturen.
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Das Verständnis der Daten bei deren Mapping in das
ISA-95-Modell ist entscheidend für erfolgreiche KI-Optimierungen und eine kurze
Time-to-Value. Das ist daher auch keine IT-Aufgabe; vielmehr sollte diesen
Vorgang ein Data Owner mit entsprechendem fachlichen Hintergrund durchführen.
Selbstredend muss für ein erfolgreiches Mapping auch die Datenqualität stimmen.
Gerade für diese beiden Schritte ist daher oftmals die Einbeziehung von KI-Experten
ratsam: Sie ergänzen das interne Wissen zu den Geschäftsabläufen durch das
Know-how im Hinblick auf Datenqualität und Mapping.
Factory
Agents für die Qualitätsoptimierung
Soweit die Theorie – wie aber lässt sich diese in
einer smarten Fabrik realisieren? Zur Veranschaulichung kann das Beispiel der
Serienfertigung von Aggregaten dienen, an mehreren Linien und über Europa
verteilt. Im Kern geht es in diesem Beispiel um zwei Anwendungsfälle: die
Qualitätsoptimierung der Produktion und die Analyse und Behebung von
Reklamationen.
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Ein ERP sorgt in dieser Umgebung für die Steuerung
von Produktionsaufträgen mit Arbeitsplänen und Materialdaten sowie die Bereitstellung
von Verfügbarkeitsinformationen. Das Management von Maschinenstammdaten,
Detailplanung, Arbeitsschritten mit Maschinenzuordnung, geplanten Zeiten,
Werker et cetera übernimmt das MES. Weiterhin werden Sensor-, Maschinen- und
Prozessdaten per Condition Monitoring bereitgestellt, Qualitätsdaten über ein
QM-System. Nach dem Verkauf der Produkte übernimmt das Servicesystem und steuert
die Reklamations- und Servicevorgänge. Hierbei wird ebenfalls eine Fülle von
Zusatzinformationen genutzt, beispielsweise Verfügbarkeiten von
Servicetechnikern und deren Skills, damit die Einsätze gezielt gesteuert werden
können.
Zentrale Frage ist, wie sich diese Prozessbereiche gezielt
verbinden lassen, damit zum einen die Daten aus der Produktion für die Analyse
von Servicefällen verarbeitet werden können und zum anderen Informationen aus
Servicefällen in die Produktion zurückfließen – und dort Maßnahmen abgeleitet
werden, um ähnliche Fehler zu vermeiden.
Mehr Qualität durch KI
Beim Fall der Qualitätsoptimierung soll es hier um
Verbesserungen während der laufenden Produktion gehen – der eigentliche Charme
solcher Konzepte. Hierfür muss die Analyse im Fehlerfall ergeben, welche
Produktionen unmittelbar betroffen sind, gegebenenfalls auch in einer vorhergehenden
Schicht. Zudem muss klar sein, auf welche Kundenaufträge sich das auswirkt. Nur
so kann bei Bedarf eine Umpriorisierung sowie eine Information der Kunden im
Falle von Lieferverzögerungen ausgelöst werden. Zur Qualitätskontrolle ist hierbei
eine Prüfung der Produkte bereits während der Fertigung maßgeblich – etwa
kamerabasiert oder über eine funktionsbasierte Validierung. KI-basierte Checks
ermöglichen auch komplexere Prüfungen automatisiert sowie variabler durchzuführen
und schnell auf neue Fehlerbilder zu reagieren. Die Überwachung der Produktionsprozesse
durch Auswertung von Sensor- und Prozessdaten wie Temperatur, Druck oder
Vorschubgeschwindigkeit ist ebenfalls wichtig. Nur so lassen sich entsprechende
Qualitätskennzahlen durchgängig ableiten und in Relation setzen.
Spannend wird es bei der Ursachenanalyse im
Fehlerfall sowie kombinierter Echtzeitüberwachung und Datenanalyse durch KI zur
Vermeidung von Qualitätsproblemen. Hier ist die Zusammenführung komplexer
Datenmengen die Herausforderung. Wird qua Qualitätskontrolle oder Reklamation
ein Problem festgestellt, folgt eine detaillierte Ursachenanalyse. Hierbei
kommen häufig Ansätze wie die '5-Why-Methode' oder das 'Ishikawa-Diagramm'
(Fischgrätenanalyse) zum Einsatz; diese benötigen wiederum verschiedene Daten über
Ressourcen, Material, Umwelt und so weiter, die in Verbindung zu bringen sind.
Abfrage der Daten im ISA-95-Modell in natürlicher SpracheAvanade
KI-basierte Factory Agents mit standardisiertem
Industriedatenmodell und den Daten der Quellsysteme sind in der Lage, genau
solche komplexen Datenzusammenhänge, Muster oder Abweichungen zu analysieren
und Fragen von Produktionsmitarbeitern in Sekunden zu beantworten. Zudem
ergänzen sie Wissen aus Anleitungen, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalysen
sowie anderen Informationsquellen. Die Anwender können somit in kürzester Zeit eine
Ursachenanalyse durchführen und Lösungsvorschläge prüfen. Sogenannte
Conversational Agents ermöglichen dabei eine natürlichsprachige Kommunikation
mit den KI-Agenten. Über eine automatisierte Planung kann die KI zudem
entscheiden, wann und wie oft geprüft werden muss; basierend auf Risikobewertung und Prozessstabilität.
Und genau das macht den Unterschied: Die KI-Erkenntnisse lassen sich
unmittelbar in die Produktion zurückspielen. In unserem Beispiel könnte die
Anomalieerkennung A dazu führen, dass Parameter B an der Linie optimiert wird.
Analyse von Reklamationen mit Hilfe von KI
Ziel ist immer, Reklamationen zu vermeiden. Doch
die Herstellung eines Idealzustands ist im Zweifel wegen der Grenzkosten mit zu
hohen Kosten verbunden; ein Rest wird damit immer verbleiben. Dieser muss
professionell prozessiert werden. In einer KI-basierten Umgebung kann sich ein Reklamationsmanager mit natürlicher Sprache beim
Factory Agent erkundigen, ob während der Produktion eines reklamierten Produkts
Anomalien aufgetreten sind; welche Qualitätsprüfungen durchgeführt wurden und
ob es Aufzeichnungen über ähnliche Fälle gibt. Sind Reparatur oder Austausch
erforderlich, kann der Anwender die Verfügbarkeit von Material und Personal
überprüfen, um das Problem innerhalb der vereinbarten SLAs zu lösen.
Ein kurzer Exkurs: Je nach Ausprägung und gewünschter Unterstützung sind
ebenfalls automatisierte Vorgehensweisen denkbar: Ein Agent könnte auch direkt
Bestellvorschläge erzeugen oder in einem definierten Rahmen Nachbestellungen
von Material auslösen. Weiterhin können über einen entsprechenden 'Resource
Scheduling Agent' die Verfügbarkeiten geprüft und Terminvorschläge generiert
werden.
Zurück zum Anwendungsfall: Wird eine
Nichtkonformität festgestellt, kann der Qualitäts- oder Servicemanager schnell
die weiteren Auswirkungen validieren, die Beteiligten proaktiv informieren und
einen Verbesserungsprozess einleiten. Entscheidend für diesen Vorgang ist eine Verknüpfung
der Informationen zu Anomalien mit der Reklamation – denn nur so ist ein Lernen
des Systems möglich. Dafür wiederum sind eine Feedbackschleife in die Qualitätsoptimierung
während der Produktion erforderlich und eine Klassifizierung der Anomalie; denn
diese kann sich ja gegebenenfalls von unkritisch zu qualitätsrelevant ändern.
Fazit:
Messbar positiver Ergebnisbeitrag durch KI
Messbare Ergebnisse sind immer wichtig, so auch bei
KI. Dort sind sie auch in besonderem Maße gegeben: Prüfen, Analysieren und
Auswerten sind feste Bestandteile des Vorgehens. Das vorausgeschickt: Die
Kosten für Qualitätsprobleme von produzierenden Unternehmen liegen oft im
Bereich von zehn bis 30 Prozent des Umsatzes, wobei externe Fehlerkosten
durch Rückrufe und Gewährleistungsansprüche besonders ins Gewicht fallen.
Erfahrungswerte zeigen belastbar eine Verbesserung
der Qualität um drei bis fünf Prozentpunkte. Bei Produktionsprozessen mit sehr
hohen Ausschussraten kann die KI-Agenten-gestützte Ursachenanalyse zur Verbesserung
der Ausschussraten von bis zu 20 Prozent führen, was sich signifikant in
geringerer Nacharbeit und weniger Materialkosten niederschlägt. Kurz: KI im
Sinne von Factory Agents lohnt sich, nachweislich, jeden Tag aufs Neue.
FAQ: KI-gestützte Fabrikautomation mit Factory Agents
Was sind Factory Agents und welchen Nutzen bieten sie in der Fertigung? Factory Agents sind KI-basierte Assistenten, die Produktions-, Qualitäts- und Servicedaten aus unterschiedlichen Systemen zusammenführen. Dadurch lassen sich Ursachen für Qualitätsprobleme schneller identifizieren, Reklamationen reduzieren und Produktionsprozesse kontinuierlich verbessern.
Warum spielt der Standard ISA-95 eine zentrale Rolle für den Einsatz von KI? ISA-95 schafft ein einheitliches Datenmodell für Informationen aus IT- und OT-Systemen. Dadurch können Daten aus ERP, MES, Qualitätsmanagement und Produktion miteinander verknüpft werden. Diese Standardisierung bildet die Grundlage für skalierbare KI-Anwendungen und den Einsatz von Factory Agents.
Wie unterstützen Factory Agents bei der Ursachenanalyse von Qualitätsproblemen? Factory Agents analysieren Daten aus verschiedenen Quellen, erkennen Zusammenhänge und beantworten Fragen zu Anomalien innerhalb weniger Sekunden. Sie beziehen dabei zusätzlich Wissen aus Dokumentationen, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalysen sowie weiteren Informationsquellen ein und unterstützen Mitarbeitende mit konkreten Lösungsvorschlägen.
Wie helfen Factory Agents beim Umgang mit Reklamationen? Im Reklamationsfall können Factory Agents prüfen, ob während der Produktion Auffälligkeiten aufgetreten sind, welche Qualitätsprüfungen durchgeführt wurden und ob vergleichbare Fälle bereits existieren. Außerdem unterstützen sie bei der Planung von Reparaturen, der Materialverfügbarkeit und der Terminierung von Serviceeinsätzen.
Welche messbaren Verbesserungen sind durch den Einsatz von Factory Agents möglich? Laut den im Beitrag genannten Erfahrungswerten kann die Produktqualität um drei bis fünf Prozentpunkte steigen. In Produktionsprozessen mit hohen Ausschussraten lassen sich durch KI-gestützte Ursachenanalysen Ausschussquoten um bis zu 20 Prozent senken, wodurch Nacharbeit und Materialkosten deutlich reduziert werden.