Maschinenstillstände in der Produktion sind eine der größten Herausforderungen für Unternehmen – Die Conrad Sourcing Platform ist als Partner zur Stelle.
Bernhard RichterBernhardRichter
4 min
Die Conrad Sourcing Platform ermöglicht als verlässlicher Beschaffungspartner den professionellen Umgang mit ungeplanten Bedarfen infolge von Maschinenausfällen.Conrad Electronic
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Conrad
Electronic hat geschafft, woran viele Unternehmen scheitern: Die erfolgreiche
Transformation in Richtung Zukunft. Viele von uns kennen Conrad als
Technikhändler mit Filialnetz in ganz Deutschland. Knapp 100 Jahre war dieses
Geschäftsmodell erfolgreich. Doch die Zeiten und das Kaufverhalten ändern sich.
In den vergangenen Jahren hat das oberpfälzische Familienunternehmen deshalb
einen Kurswechsel vorgenommen: Vor rund zehn Jahren hat Conrad damit begonnen,
sich vermehrt auf seine Geschäftskunden zu fokussieren, und erwirtschaftet
mittlerweile als B2B-Beschaffungsplattform 80% seines Umsatzes in diesem
Bereich. Das Ziel ist klar: Man will Europas führende Beschaffungsplattform für
technischen Bedarf werden. Vor allem dann, wenn es um ungeplante Bedarfe geht.
Die
Produktion läuft auf Hochtouren, das Team arbeitet am Limit, Deadlines stehen
an – und plötzlich steht die Anlage still. Unvorhergesehene Situationen wie
diese bringen alle Beteiligten unter Druck. Und sind doch häufiger, als man
meinen könnte: „Ungeplanter Bedarf infolge von Maschinenstillständen in
Produktion und Fertigung sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel“, weiß
Michael Schlagenhaufer, bei Conrad Electronic für den Bereich Manufacturing
& Maintenance zuständig.
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Maschinenausfälle
bei 67% aller Industriebetriebe
Studien
wie der „Value of Reliability Report” von ABB stützen die Einschätzung des
Conrad Experten: Trotz präventiver und prädiktiver Maßnahmen erleben 67% aller
Industriebetriebe mindestens einen ungeplanten Maschinenausfall pro Monat.
Zieht sich dieser über drei Tage, bedeutet dies im Schnitt 70.000 €
Bruttogewinnverlust für das betroffene Unternehmen. Rechnet man aus, was ein
Maschinenstillstand die deutsche Wirtschaft kostet, ergibt sich ein stolzes
Minus von 147.000 Euro pro Stunde.
Professioneller
Umgang mit ungeplanten Bedarfen
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Die
folgerichtige Frage lautet: Wie lässt sich ungeplanten Bedarfen vorbeugen und
im Fall der Fälle schnell reagieren? „Vorausschauende Wartung hilft
zweifelsohne dabei, Maschinenstillstände zu vermeiden. Es existieren aber
dennoch zu viele andere Faktoren außerhalb des Einflussbereichs der
Instandhaltung, die zu kostenintensiven Produktionsausfällen und damit
verbundenen unvorhergesehenen Bedarfen führen“, erklärt Michael Schlagenhaufer.
Wenn es richtig schnell gehen muss, kann es ein enormer Vorteil sein, wenn ich Ersatzteile vor Ort additiv fertigen kann.
Florian Ebner, Experte für 3D-Druck bei Conrad Electronic
Zeit-
und Kostenstress minimieren
Verantwortliche
agieren in diesen kritischen Momenten häufig unter Stress und enormem
Zeitdruck. Gerade dann sind ganzheitlich agierende Beschaffungspartner gefragt,
die schnelle und zuverlässige Lösungen liefern. „Ob Großbestellungen für eine
optimale Lagerhaltung oder einzelnes Ersatzteil, wenn’s brennt: Seit mehr als
25 Jahren beschaffen wir Bauteile, Messtechnik und Zubehör für Maschinen und
Anlagen. Daher sind wir mit möglichen Ursachen, Anforderungen und Lösungen für
den professionellen Umgang mit Maschinenstillständen vertraut und teilen dieses
Wissen rund ums Thema ungeplante Bedarfe gerne“, so der Conrad Experte weiter.
Wer
Prozesse dauerhaft stabilisieren will, muss die Ursachen erkennen und
strategisch vorbeugen. Die Conrad Infoseiten zum Thema „Ungeplante Bedarfe in
der Produktion“ bieten genau dabei Unterstützung und liefern wertvolle Impulse:
Interessierte erfahren dort, wie sie mit gezielter Lagerhaltung, strategischem
Einkauf und smarter Planung ungeplanten Bedarf nicht nur beheben, sondern
systematisch vermeiden können. Verfügbar sind außerdem eine Checkliste, mit der
Betriebsabläufe auf ungeplante Bedarfe überprüft werden können, und
verschiedene Whitepaper.
Whitepaper
mit Kennzahlen und Methoden
Ungeplanter
Bedarf ist in komplexen Produktionsprozessen nicht vollständig vermeidbar – mit
der richtigen Vorbereitung jedoch dennoch beherrschbar. Das neue Conrad
Whitepaper mit dem Titel „Plötzlicher Maschinenstillstand durch ungeplanten
Bedarf“ wendet sich deshalb an Einkaufsverantwortliche in Industriebetrieben
und KMUs sowie Profis im Bereich Wartung und Instandhaltung. Es analysiert die
häufigsten Ursachen ungeplanten Bedarfs und liefert Kennzahlen zur
Kostenbewertung. Ein weiterer Bestandteil des Whitepapers sind Strategien zur
Minimierung ungeplanten Bedarfs. Es werden unterschiedliche Methoden wie
Break-Even-Analysen, Second Sourcing, ABC-XYZ-Bewertungen und Notfallprozesse
gezeigt. Zudem werden wirtschaftlich tragbare Sicherheitsbestände, intelligente
Lieferstrategien und klare Entscheidungsmodelle für technische Bedarfsträger
und Einkauf diskutiert. Das neue Whitepaper zum kostenfreien Download auf der
Conrad Sourcing Platform verfügbar: conrad.de/schnell-reagieren
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Das neue Conrad Whitepaper zeigt, wie Unternehmen ungeplanten Bedarf frühzeitig erkennen und gezielt gegensteuern könnenSuccess Media - stock.adobe.com (Foto links) / Ilustration generated by ChatGPT-4o, April 2025 (Foto rechts)
3D-Druck
bei ungeplanten Bedarfen?
Materialversagen
in Form fehlerhafter Bauteiler oder Materialverschleiß im Rahmen sind für jede
Produktion ein Risiko. Ein Risiko, das sich mit der richtigen Kombination aus
Qualitätsprüfung und frühzeitiger Fehlererkennung zwar minimieren, jedoch nicht
vollständig vermeiden lässt. Additive Fertigung kann in solchen Fällen ein
entscheidender Hebel im Ersatzteilmanagement sein, um die Anlage schnell wieder
ins Laufen zu bekommen.
„3D-Druck
ist kein Hype mehr, sondern wird im industriellen Kontext vielerorts bereits
als praktisches Tool genutzt, um die Fertigung flexibler und somit produktiver
zu machen“, berichtet Florian Ebner, seit vielen Jahren Experte für 3D-Druck
bei Conrad Electronic. Dennoch haben in seinen Augen längst nicht alle Betriebe
das Potenzial der Technologie erkannt: „ Wenn es richtig schnell gehen muss, weil eine Maschine aufgrund von Materialversagen stillsteht, kann es ein enormer Vorteil sein, wenn ich Ersatzteile wie etwa Halterungen, Ritzel oder Scharniere vor Ort additiv fertigen kann “, erklärt Florian Ebner. Natürlich
sind bei der Verwendung selbst hergestellter Ersatzteile die Themen
Gewährleistung und die Verwendung geistigen Eigentums anderer zu berücksichtigen.
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Die
Vorteile additiver Fertigung
Speziell
für den Industrieeinsatz konzipierte 3D-Drucker sind bei der Herstellung
komplexer Teile enorm flexibel, sowohl was Material als auch Formenvielfalt
angeht. „Vor allem in den Maschinenparks von KMUs sind häufig ältere Modelle zu
finden, für die es keine Ersatzteile mehr gibt. Fällt hier eine Komponente aus,
ist 3D-Druck das ideale Instrument, um schnell und unkompliziert für Ersatz zu
sorgen”, so der Conrad Experte weiter. Passgenauigkeit, geringe Wartezeit und
die Möglichkeit, in geringen Stückzahlen zu fertigen, sind weitere gute
Argumente – insbesondere auch in Zeiten von Lieferengpässen. Generell kann ein
optimiertes Ersatzteilmanagement mithilfe von 3D-Druck sinnvoll sein: Bestimmte
Ersatzteile müssen dann nicht mehr in großen Mengen vorrätig gehalten werden,
sondern können On-Demand produziert werden, was Lagerkosten senkt und Kapital
freisetzt.
Extrem flexibel bei der Teileherstellung: Auf 3D-Drucker warten in Industrieumgebungen zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.Image generated by Midjourney v6.1, July 2025
Die
Optimierung des Ersatzteilmanagements ist jedoch längst nicht das einzig
sinnvolle Einsatzgebiet eines 3D-Druckers im Industriebetrieb. Werkzeuge können
mithilfe von selbstgedruckten Spezialbauteilen derart modifiziert und
individualisiert werden, dass eine beschädigungsfreie Montage ermöglicht wird.
Auch um Umrüstzeiten möglichst kurz zu halten, können mit einem 3D-Drucker
spezielle Halterungen und maßgeschneiderte Montagehilfen gefertigt werden. Die
Modernisierung bestehender Maschinen und Anlagen (Retrofit) ist dank additiver
Fertigung ebenfalls zu bewerkstelligen: Die Umstellung von Gleit- auf
Kugellager zum Beispiel ist ebenso einfach durchzuführen wie die Ausstattung
alter Maschinen mit moderner Sensorik, wobei der 3D-Drucker die Aufnahme für
diese Sensorik adaptiert.
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Von
der Bestellung bis zur Beratung
Kommt es
zu Materialversagen und die Maschine steht infolgedessen still, ist die Conrad
Sourcing Platform mit ihrem umfangreichen Sortiment für die Deckung des
technischen Bedarfs die ideale Anlaufstelle: Die große Auswahl an Ersatzteilen
und Messtechnik für Produktion und Instandhaltung wird ergänzt von einer großen
Bandbreite an 3D-Druckern für jedes Einsatzgebiet. Und natürlich dürfen auch
passende Filamente und Zubehör nicht fehlen: conrad.de/materialversagen