Ungeplantem Bedarf effizient begegnen

Maschinenstillstände in der Produktion sind eine der größten Herausforderungen für Unternehmen – Die Conrad Sourcing Platform ist als Partner zur Stelle.

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Die Conrad Sourcing Platform ermöglicht als verlässlicher Beschaffungspartner den professionellen Umgang mit ungeplanten Bedarfen infolge von Maschinenausfällen.

Conrad Electronic hat geschafft, woran viele Unternehmen scheitern: Die erfolgreiche Transformation in Richtung Zukunft. Viele von uns kennen Conrad als Technikhändler mit Filialnetz in ganz Deutschland. Knapp 100 Jahre war dieses Geschäftsmodell erfolgreich. Doch die Zeiten und das Kaufverhalten ändern sich. In den vergangenen Jahren hat das oberpfälzische Familienunternehmen deshalb einen Kurswechsel vorgenommen: Vor rund zehn Jahren hat Conrad damit begonnen, sich vermehrt auf seine Geschäftskunden zu fokussieren, und erwirtschaftet mittlerweile als B2B-Beschaffungsplattform 80% seines Umsatzes in diesem Bereich. Das Ziel ist klar: Man will Europas führende Beschaffungsplattform für technischen Bedarf werden. Vor allem dann, wenn es um ungeplante Bedarfe geht.

 Die Produktion läuft auf Hochtouren, das Team arbeitet am Limit, Deadlines stehen an – und plötzlich steht die Anlage still. Unvorhergesehene Situationen wie diese bringen alle Beteiligten unter Druck. Und sind doch häufiger, als man meinen könnte: „Ungeplanter Bedarf infolge von Maschinenstillständen in Produktion und Fertigung sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel“, weiß Michael Schlagenhaufer, bei Conrad Electronic für den Bereich Manufacturing & Maintenance zuständig.

Maschinenausfälle bei 67% aller Industriebetriebe

 Studien wie der „Value of Reliability Report” von ABB stützen die Einschätzung des Conrad Experten: Trotz präventiver und prädiktiver Maßnahmen erleben 67% aller Industriebetriebe mindestens einen ungeplanten Maschinenausfall pro Monat. Zieht sich dieser über drei Tage, bedeutet dies im Schnitt 70.000 € Bruttogewinnverlust für das betroffene Unternehmen. Rechnet man aus, was ein Maschinenstillstand die deutsche Wirtschaft kostet, ergibt sich ein stolzes Minus von 147.000 Euro pro Stunde.

Professioneller Umgang mit ungeplanten Bedarfen

Die folgerichtige Frage lautet: Wie lässt sich ungeplanten Bedarfen vorbeugen und im Fall der Fälle schnell reagieren? „Vorausschauende Wartung hilft zweifelsohne dabei, Maschinenstillstände zu vermeiden. Es existieren aber dennoch zu viele andere Faktoren außerhalb des Einflussbereichs der Instandhaltung, die zu kostenintensiven Produktionsausfällen und damit verbundenen unvorhergesehenen Bedarfen führen“, erklärt Michael Schlagenhaufer.

Wenn es richtig schnell gehen muss, kann es ein enormer Vorteil sein, wenn ich Ersatzteile vor Ort additiv fertigen kann.

Florian Ebner, Experte für 3D-Druck bei Conrad Electronic

Zeit- und Kostenstress minimieren 

Verantwortliche agieren in diesen kritischen Momenten häufig unter Stress und enormem Zeitdruck. Gerade dann sind ganzheitlich agierende Beschaffungspartner gefragt, die schnelle und zuverlässige Lösungen liefern. „Ob Großbestellungen für eine optimale Lagerhaltung oder einzelnes Ersatzteil, wenn’s brennt: Seit mehr als 25 Jahren beschaffen wir Bauteile, Messtechnik und Zubehör für Maschinen und Anlagen. Daher sind wir mit möglichen Ursachen, Anforderungen und Lösungen für den professionellen Umgang mit Maschinenstillständen vertraut und teilen dieses Wissen rund ums Thema ungeplante Bedarfe gerne“, so der Conrad Experte weiter.

Prozesse dauerhaft stabilisieren

 Wer Prozesse dauerhaft stabilisieren will, muss die Ursachen erkennen und strategisch vorbeugen. Die Conrad Infoseiten zum Thema „Ungeplante Bedarfe in der Produktion“ bieten genau dabei Unterstützung und liefern wertvolle Impulse: Interessierte erfahren dort, wie sie mit gezielter Lagerhaltung, strategischem Einkauf und smarter Planung ungeplanten Bedarf nicht nur beheben, sondern systematisch vermeiden können. Verfügbar sind außerdem eine Checkliste, mit der Betriebsabläufe auf ungeplante Bedarfe überprüft werden können, und verschiedene Whitepaper.

Whitepaper mit Kennzahlen und Methoden

Ungeplanter Bedarf ist in komplexen Produktionsprozessen nicht vollständig vermeidbar – mit der richtigen Vorbereitung jedoch dennoch beherrschbar. Das neue Conrad Whitepaper mit dem Titel „Plötzlicher Maschinenstillstand durch ungeplanten Bedarf“ wendet sich deshalb an Einkaufsverantwortliche in Industriebetrieben und KMUs sowie Profis im Bereich Wartung und Instandhaltung. Es analysiert die häufigsten Ursachen ungeplanten Bedarfs und liefert Kennzahlen zur Kostenbewertung. Ein weiterer Bestandteil des Whitepapers sind Strategien zur Minimierung ungeplanten Bedarfs. Es werden unterschiedliche Methoden wie Break-Even-Analysen, Second Sourcing, ABC-XYZ-Bewertungen und Notfallprozesse gezeigt. Zudem werden wirtschaftlich tragbare Sicherheitsbestände, intelligente Lieferstrategien und klare Entscheidungsmodelle für technische Bedarfsträger und Einkauf diskutiert. Das neue Whitepaper zum kostenfreien Download auf der Conrad Sourcing Platform verfügbar: conrad.de/schnell-reagieren

Das neue Conrad Whitepaper zeigt, wie Unternehmen ungeplanten Bedarf frühzeitig erkennen und gezielt gegensteuern können

3D-Druck bei ungeplanten Bedarfen?

 Materialversagen in Form fehlerhafter Bauteiler oder Materialverschleiß im Rahmen sind für jede Produktion ein Risiko. Ein Risiko, das sich mit der richtigen Kombination aus Qualitätsprüfung und frühzeitiger Fehlererkennung zwar minimieren, jedoch nicht vollständig vermeiden lässt. Additive Fertigung kann in solchen Fällen ein entscheidender Hebel im Ersatzteilmanagement sein, um die Anlage schnell wieder ins Laufen zu bekommen.

„3D-Druck ist kein Hype mehr, sondern wird im industriellen Kontext vielerorts bereits als praktisches Tool genutzt, um die Fertigung flexibler und somit produktiver zu machen“, berichtet Florian Ebner, seit vielen Jahren Experte für 3D-Druck bei Conrad Electronic. Dennoch haben in seinen Augen längst nicht alle Betriebe das Potenzial der Technologie erkannt: „ Wenn es richtig schnell gehen muss, weil eine Maschine aufgrund von Materialversagen stillsteht, kann es ein enormer Vorteil sein, wenn ich Ersatzteile wie etwa Halterungen, Ritzel oder Scharniere vor Ort additiv fertigen kann “, erklärt Florian Ebner. Natürlich sind bei der Verwendung selbst hergestellter Ersatzteile die Themen Gewährleistung und die Verwendung geistigen Eigentums anderer zu berücksichtigen.

Die Vorteile additiver Fertigung

 Speziell für den Industrieeinsatz konzipierte 3D-Drucker sind bei der Herstellung komplexer Teile enorm flexibel, sowohl was Material als auch Formenvielfalt angeht. „Vor allem in den Maschinenparks von KMUs sind häufig ältere Modelle zu finden, für die es keine Ersatzteile mehr gibt. Fällt hier eine Komponente aus, ist 3D-Druck das ideale Instrument, um schnell und unkompliziert für Ersatz zu sorgen”, so der Conrad Experte weiter. Passgenauigkeit, geringe Wartezeit und die Möglichkeit, in geringen Stückzahlen zu fertigen, sind weitere gute Argumente – insbesondere auch in Zeiten von Lieferengpässen. Generell kann ein optimiertes Ersatzteilmanagement mithilfe von 3D-Druck sinnvoll sein: Bestimmte Ersatzteile müssen dann nicht mehr in großen Mengen vorrätig gehalten werden, sondern können On-Demand produziert werden, was Lagerkosten senkt und Kapital freisetzt.

Extrem flexibel bei der Teileherstellung: Auf 3D-Drucker warten in Industrieumgebungen zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.

 Die Optimierung des Ersatzteilmanagements ist jedoch längst nicht das einzig sinnvolle Einsatzgebiet eines 3D-Druckers im Industriebetrieb. Werkzeuge können mithilfe von selbstgedruckten Spezialbauteilen derart modifiziert und individualisiert werden, dass eine beschädigungsfreie Montage ermöglicht wird. Auch um Umrüstzeiten möglichst kurz zu halten, können mit einem 3D-Drucker spezielle Halterungen und maßgeschneiderte Montagehilfen gefertigt werden. Die Modernisierung bestehender Maschinen und Anlagen (Retrofit) ist dank additiver Fertigung ebenfalls zu bewerkstelligen: Die Umstellung von Gleit- auf Kugellager zum Beispiel ist ebenso einfach durchzuführen wie die Ausstattung alter Maschinen mit moderner Sensorik, wobei der 3D-Drucker die Aufnahme für diese Sensorik adaptiert.

 Von der Bestellung bis zur Beratung

 Kommt es zu Materialversagen und die Maschine steht infolgedessen still, ist die Conrad Sourcing Platform mit ihrem umfangreichen Sortiment für die Deckung des technischen Bedarfs die ideale Anlaufstelle: Die große Auswahl an Ersatzteilen und Messtechnik für Produktion und Instandhaltung wird ergänzt von einer großen Bandbreite an 3D-Druckern für jedes Einsatzgebiet. Und natürlich dürfen auch passende Filamente und Zubehör nicht fehlen: conrad.de/materialversagen